Leben mit Büchern #53

Cartoon von Phil Hubbe Kennt ihr behinderte Cartoons? Also lustige Cartoons über Menschen mit Behinderung – frei nach dem Motto: Darf der das?

Ja, er darf, denn der Magdeburger arbeitete nach einem abgebrochenen Mathematikstudium als Schichtarbeiter in einem Keramikwerk und als Wirtschaftskaufmann. 1985 erkrankte er an Multipler Sklerose; die richtige Diagnose wurde aber erst drei Jahre später gestellt.

Seit 1992 hat er das Zeichnen zu seinem Hauptberuf gemacht und befasst sich dabei oft humorvoll mit dem Thema Behinderung. Gerade aus dem Bereich der selbst von Behinderungen betroffenen Menschen erhält er überwiegend positive Rückmeldungen. Mit seinen Zeichnungen war Hubbe ab 2001 an diversen Ausstellungen beteiligt, 2002 kam er beim Deutschen Preis für die politische Karikatur auf den dritten Platz.

Er arbeitet für über 20 Tageszeitungen, Zeitschriften etc., ferner gestaltete er Postkarten, den „Handicap-Kalender“ und hat bereits eigene Cartoonbände veröffentlicht – das abgebildete Buch ist das Vierte von sechs Cartoonbüchern! (Quelle: Wikipedia)

Rostparade #49

Der April sich dem Ende, und Frau Tonari lechzt nach Rost. Da ich gestern morgen bei Facebook ein paar Morgenimpressionen gepostet habe, fiel mir auf, dass unser Kupferblech auf dem Balkon doch schon einige rostige Stellen aufweisst; deswegn habe ich mich entschlossen, das Foto hier nochmal bei der Rostparade zu zeigen:

Leicht rostiges Blech auf dem Balkon

DND #9/2018

Unser diesjähriger Osterspaziergang führte uns zum Botanischen Garten, in Erwartung voller Blüten und Frühlingsblühern.

Botanischer Garten

Weithin leuchtete jedoch nur die Heide – nicht gerade ein Zeichen, dass die kalte Jahreszeit überwunden ist.

Botanischer Garten

Auch die Blümchen im Beet wirkten irgendwie spärlich und kahl, was durch die Steine unterstützt wurde, und wir waren etwas frustriert.

Botanischer Garten

Doch eine Japanische Kirsche liess uns hoffen, und die duftende Sternmagnolie rettete schliesslich den Nachmittag. Der Frühling kommt, und damit mehr Naturfotos für Ghislana! Inzwischen ist die Natur explodiert, und der Sommer hat den Frühling abgelöst – was eine Pause bewirkt…

Botanischer Garten

Leben mit Büchern #52

Heute wurden bei uns im DHC die 4. Heidelberger Schachtage eröffnet. Anlass genug, mal wieder ein paar Schachbücher für Kerki zu posten, die bei uns auf den Regalen eher symbolischerweise dort stehen. Mein Mann kann keine Bücher mehr lesen, viele sind auch veraltet, und heutzutage wird fast alles mit dem Computer gemacht. So stehen sie mehr zur Dekoration auf dem Bücherschrank…

Schachbücher

Heidelberger Schachtage

DND #5/2018

Tauben im Park Heute lief ich durch einen kleinen Park in der Stadt, da entdeckte ich die Tauben, welche sich in der Sonne aufwärmten. Anscheinend gibt der geteerte Weg am besten die Wärme ab, warum sollten sie  sonst alle dort sitzen….?

Viele hassen ja die Tauben, weil sie alles mit ihrem Kot verschmutzen, doch ich mochte sie schon immer. Und mittels Taubenhäusern lassen sie sich gut kontrollieren und vermehren sich nicht uferlos – somit wird die Not der Tauben gemildert.

„Ratten der Lüfte“ – so werden die Tauben oft genannt, doch Ornithosen (durch Vögel auf Menschen übertragene schwere Krankheiten) sind seit Jahren deutschlandweit – lt. Robert-Koch-Institut – nicht aufgetreten. Gefährlich für den Menschen sind die Tauben also nicht, und ein deshalb mein Beitrag für den Naturdonnerstag von Ghislana.

Tauben im Park

Ich sehe rot #26

Rote Kleider habe ich mehrmals gezeigt, doch letzte Woche sah in einem Schaufenster die aktuelle Frühjahrsmode, die vor Rot in allen Facetten den Betrachter fast erschlägt.  Früher wären solche Kombinationen unmöglich gewesen, doch dieses Jahr scheint alles erlaubt…

Rote Frühjarsmode

Logo

DND #4/2018

Heute habe ich mal wieder Zeit zum Stöbern in meinem Archiv, und somit für den Naturdonnerstag von Ghislana. Dabei stieß ich auf einen moosigen Beitrag aus dem Jahre 2010. Damals entstanden im Frühjahr nachfolgende Bilder auf dem Bergfriedhof in Heidelberg.

Moosbedecktes Grab

Der Bergfriedhof liegt im Süden Heidelbergs auf einem nach Osten hin ansteigenden ehemaligen Weinberggelände am Nordende des Stadtteils Südstadt, er grenzt an die Weststadt und an den Gaisberg. Der Friedhof ist konfessionsübergreifend, ein Teil der Anlage ist auch als jüdischer Friedhof ausgewiesen. Der Friedhof umfasst insgesamt über 17.405 Grabstellen, das gesamte Wegenetz hat über 20 Kilometer Länge.

Moosbedeckte Kapelle

Moos           Laub

 

 

 

 

 

 

 

Blick in die Rheinebene

Schön ist der alte Baumbestand und die vielen alten Grabstätten, darunter Gräber von vielen Persönlichkeiten die auf dem Heidelberger Bergfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, wie z.B. Reichspräsident Friedrich Ebert, der Dirigent und Komponist Wilhelm Furtwängler, der Dichter und Literaturwissenschaftler Friedrich Gundolf, die Chemiker und Forscher Robert Bunsen und Carl Bosch, der Chirurg und Krebsforscher Vincenz Czerny, der Astronom Max Wolf […], der Staats- und Völkerrechtler Georg Jellinek, der Rechtswissenschaftler Oskar von Bülow, der Soziologe Max Weber, der Priester Alfons Beil, die Dichterin Hilde Domin, der Architekt, NS-Rüstungsminister und verurteilte Kriegsverbrecher Albert Speer und viele weitere.

Leben mit Büchern #46

Biografie von Pieter SohlHeute zeige ich euch Fotos von einem ganz besonderen Ereignis: einer Wohnzimmerlesung.

Die Heidelberger Autorin Marion Tauschwitz, die wir auch persönlich kennen, hatte im Dezember an einer Aktion von Autoren Helfen teilgenommen, wodurch ich die Möglichkeit hatte, sie für diese Wohnzimmerlesung zu buchen. Der Erlös kam einem guten Zweck zu Gute: Ärzte versorgen damit kranke, geflüchtete Menschen auf Lesbos, um die sich sonst niemand kümmert.

 

Marion Tauschwitz bei der Lesung

Wir hatten mehrere Themen zur Auswahl: neben der Biografie über Pieter Sohl, standen noch Biofgrafien und Gedichte von Selma Meerbaum, sowie Hilde Domin zur Auswahl. Wir luden dazu einen kleine Kreis unserer Freundinnen und Freunde ein, und saßen danach noch gemütlich bei Wein und gutem Essen beisammen. Die Gäste spendeten zusätzlich zu unserem Beitrag, und liessen sich ihre Biografien über Pieter Sohl gleich persönlich signieren.

Dieter und ich mit Marion Tauschwitz

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