Wasserspiele

…lautet  das Thema für Andy’s Photoprojekt 12 Monate – 1 Stadt im Mai. Idealerweise müsste ich dafür in Mannheim wohnen, denn die Wasserspiele am Friedrichsplatz sind eine Attraktion. Doch meinereiner lebt in Heidelberg, und daher kam meine Wahl sehr schnell auf den Scheithauer-Brunnen:

1988 erschaffen vom Künstler Rainer Scheithauer (1931 – 1992) stürzen sich gewaltige Wassermassen aus neuneinhalb Metern nach unten. Ein beliebter Ort, um sich bei heissen Wetter  – wie heute – zu erfrischen.

Kinder toben um den Brunnen, Touristen fotografieren dieses beeindruckende Kunstwerk und die Heidelberger AIDS-Hilfe nutzte 2007 den Brunnen für eine ganz besondere Aktion: das Wasser des Brunnens wurde von Studierenden der evangelischen Fachhochschule Ludwigshafen mit Lebensmittelfarbe blutrot eingefärbt und am Abend illuminiert; dazu gab es Livemusik und ein spezielles Showprogramm.

Doch auch ohne Scheinwerfer und Rotlicht ist dieses Wasserspiel ein echter Hingucker.

12 Monate – 1 Stadt – Frühling

Frühling – eine schwierige Aufgabe für das Projekt von Andy. Was soll man Typisches für seine Stadt zeigen? In Heidelberg gibt es das berühmte Musikfestival, und überall wehen die frühlingsgrünen Fahnen. Doch diese habe ich bereits in einem anderen Projekt vorgestellt – was nun? Zum Glück hat Heidelberg eine Neckarwiese, und diese ist ganz charakteristisch für das Lebensgefühl der Einwohner. Mein Foto zum Thema „Frühling“:

 Neckarwiese

Kaum zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen, zieht es die Menschen an den Fluss: spazieren, flanieren, joggen oder einfach nur chillen auf der Wiese…

Neckarwiese

…daran erkennt man den Frühling in Heidelberg. Sonntags strömen Massen die Promenade entlang, treffen sich zum Bootfahren…

Neckarwiese

…sei es im Tretboot, oder zusammen mit Toúristen auf dem Solarschiff „Neckarsonne„.

Neckarwiese

Zum Schluss der Fotosession doch noch einmal die markanten Fahnen, die im Frühling das Stadtbild prägen…

Neckarwiese

Hendesse 2

In Hendesse gibt es nicht nur Gärten und Burgruinen, sondern auch viele Kliniken. In ein bekanntes Lehrkrankenhaus wurde heute mein Gatte eingeliefert.

Salem

Von der dortigen Cafeteria mit grüner Dachterrasse hatte man heute – bei strahlendem Sonnenschein – eine schöne Aussicht auf Hendesse, Heidelberg und die Bergstrasse.

Salem

Dies war die Entschädigung für gestern im Science Tower, und als Belohnung noch einen leckeren Bienenstich….;).

Salem

Hilf dir selbst

…dann hilft dir Gott, sagt man oft; doch wenn es darauf ankommt, benötigt man kompente Hilfe und Ansprechpartner. Deswegen fand gestern in Foyer des Science Tower der SHR der 12. Selbsthilfetag statt.

Spermien

Die AIDS-HilfeHeidelberg mit einem Infostand vor Ort, um mit Quiz und „Spermaweitwurf-Spiel“ die Besucher auf ihre Angebote aufmerksam zu machen.

Infostand

Mit dabei jede Menge Infomaterial über HIV & AIDS, eine Rauschbrille, um das richtige Überziehen eines Kondoms zu üben – falls man zu tief ins Glas geschaut hat -, und unsere beliebten AIDS-Teddies.

SpermaweitwurfSpermaweitwurf

Science Tower

Es war nicht einfach die knuddeligen Spermien in den Sack zu werfen…Als Belohnung winkten kleine Preise wie Kondome, Traubenzucker oder Notizblöcke.

Zum Schluss genossen wir noch die Aussicht von der Cafeteria im 12. Stock des Sciene Tower auf Heidelberg. Leider war es gestern trübe, windig und regnerisch, sodass man nicht draussen auf die Aussichtsterasse konnte, denn der Tower ist recht imposant und präsentiert einen interessanten Blick auf Heidelberg und die Rheinebene.

Wie die Queen…

…durften wir heute schlemmen: eine Viktoriatorte im Café Strohauer in Heidelberg kredenzte uns eine liebe Bekannte.

Viktoriatorte

Lecker!!! Dazu ein Milchkaffee aus einer Tasse mit Schlossmotiv…

Kaffeetasse mit Schlossmotiv

und der Nachmittag ist gerettet ;).

Hendesse

…oder Handschuhsheim, wie dieser Stadtteil von Heidelberg offiziell heisst, war heute unser Ausflugsziel. Weithin sichtbar der Glockenturm der Evangelischen Friedenskirche, davor die Tiefburg, eine alte Wasserburg, welche einst vom hiesigen Mühlbach umgeben war.

Tiefburg

Durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört, wurde von der Ruine nur das Wohnhaus wieder aufgebaut, welches heute als Veranstaltungsort für die Hendesser Vereine dient.

Tiefburg

Doch viel reizvoller war der nachfolgende Spaziergang über die Handschuhsheimer Felder, wo schon viele Obstbäume und Magnolien blühten…

Tiefburg mit Friedenskirche

Ein herrlicher Abschluss für unseren Besuch aus dem Süden, die wieder von der Sonne verwöhnt (und gebräunt) morgen nach Hause fahren :(.

Mangnolien

12 Monate – 1 Stadt – Denkmal

Was thustu mich hie angaffen? Hastu nicht gesehen den alten Affen…

Brückenaffe

…fragt Martin Zeiller, ein protestantischer deutscher Autor der Barockzeit, in seinem Spottgedicht, welches neben diesem berühmten Heidelberger Denkmal angebracht ist. Am ehemaligen nördlichen Brückenturm war das Relief eines Affen angebracht, der sich ans Hinterteil fasste und sich gleichzeitig einen Spiegel vorhielt. Die 1979 geschaffene Bronzeskulptur von Gernot Rumpf am Südufer des Neckars greift das Motiv der Selbstreflexion auf, indem sie dem Betrachter einen metaphorisch zu deutenden Spiegel vorhält. Und es gibt viele Betrachter…

Brückenaffe

…denn der Kopf des Affen ist hohl, so dass man seinen Kopf hineinstecken kann – ein Motiv, welches Scharen von Touristen für Erinnerungsfotos nutzen.  Wer über den über den Spiegel streicht, gelange zu Wohlstand. Wer die ausgestreckten Finger der rechten Hand streicht, komme zurück nach Heidelberg.

Brückenaffe

Zwei kleine Mausfiguren auf der Sandsteinmauer neben der Skulptur erinnern an das Kornhaus des Kurfürsten, welches sich früher neben dem Brückentor befand. Sie zu streicheln, bedeutet angeblich viele Kinder….

Brückenaffe

…obwohl es noch andere Körperteile gibt, welche der Affe schamlos und lüstern präsentiert – wenn man genauer hinschaut ;).

Frühlingsgrün

…zeigt sich Heidelberg dieser Tage, und das liegt nicht nur an den derzeitigen Temperaturen, sondern an den vielen frischen grünen Fahnen, die auf ein großes Ereignis hinweisen: den Heidelberger Frühling.

Heidelberger Frühling

Das Motto des Musikfestivals lautet dieses Jahr Metamorphosen und passt somit wunderbar zu den Verwandlungen, welche momentan in der Natur geschehen, und zum Buchstaben F für das Farben-ABC von Frau Waldspecht.