Der frühe Vogel

…lebt nicht mehr. Am Donnerstag mittag knallte eine Meise aus Versehen gegen unsere Wohnzimmertür und landete genau vor der Katzenklappe auf dem Boden….

Meise

Zum Glück schlief unser Kater Tamai tief und fest, und bekam von der ganzen Aktion nichts mit. Die Meise war ziemlich benommen, doch nach zehn Minuten wurde sie wieder fitter…

Meise

…und flog danach sie auf die Trennwand zu unseren Nachbarn.  Glück gehabt, dachte ich mir!

Meise

Doch heute morgen kam unser Kater mit reicher Beute in die Küche gestürmt – einer Meise. Lebend, denn der Vogel zappelte in seinem Maul, und versuchte den Klauen zu entkommen…

Meise

….vergeblich, wie das letzte – etwas unscharfe – Bild verdeutlicht. Höchstwahrscheinlich war es die geschwächte Meise, die es nicht mehr geschafft hat, sich von den Aufprall zu erholen 🙁 Doch bei näherer Betrachtung wird es eher eine andere Meise gewesen sein. Eine wird gerettet, und eine andere stirbt – grausam, doch das gehört bei Freigängerkatern leider dazu.

Gefressen hat unser Kater den Vogel nicht. Nach einiger Zeit gelang es mir, ihm die Meise wegzunehmen, und ihn mit Lachspaste wieder zu versöhnen…

Ein Herz für Vögel

…welches ich – wie letzte Woche – bei unserem Besuch fotografiert habe. Wieder ein Montagsherz aus Holz, aber dieses mal viel kleiner als das Kunstwerk.

Vogelhäuschen

Es sieht ziemlich schräg und bunt aus, doch warum sollen nicht auch die Vögel jung und modern wohnen? 😉

Katzen-TV

Hund, Katze, Maus läuft sonntags morgens in der Wiederholung auf VOX. Ab und an schalte ich an, wenn ein interessanter Bericht über Katzen gesendet wird. Heute morgen wurden junge Kätzchen tierärztlich untersucht…

Kater Tamai

…und ausnahmsweise wollte unser Stubentiger wissen, woher dieses Miauen kommt…

Kater Tamai

Leider fand er keine Möglichkeit hinter den Fernseher zugelangen, um zu prüfen, woher die Geräusche stammen… Somit war das Interesse von kurzer Dauer, und er legte sich lieber noch ein wenig schlafen 😉

Katzentür

Donnerstag ist Türentag, doch meine heutige Tür ist eine ganz besondere: eine Vier-Wege-Katzentür in der Balkontür, die von unserem Kater Tamai fleissig genutzt wird.

Kater Tamai Kater Tamai

Die Tür kann für vier verschiedene Durchgangsarten eingestellt werden. Die Klappe ist transparent mit spezieller Dichtung, hat einen Magnetverschluss und kann für vier Funktionen eingestellt werden: Tür komplett offen, Tür komplett geschlossen, Katze kann nur raus, Katze kann nur rein.

Damit ist unser kleiner Freigänger unabhängig und kann jederzeit tun und lassen was er will. Die Technik hatte er dank Leckerlis schnell gelernt.

Kater Tamai Kater Tamai

Doch manchmal weiss Tamai nicht was er will – raus oder rein? Draussen ist es zu warm, drinnen zu langweilig…

…und so tigert er hin und her – auf der Suche nach dem optimalen Ort.

…bis er endlichen seinen Ruheplatz gefunden hat. Einer dieser Lieblingsplätze ist z. B. auf unserem Schuhschrank im Flur neben meinem Bodybag, denn von dort hat er alles im Blick!

Bin gespannt auf eure Beiträge, die ihr bitte wieder hier verlinkt 😉

Logo Türprojekt

Projekt-TeilnehmerInnen bisher:

Die 3kas ; Frau WaldspechtFrau Tonari ; TeufelsweibHexenhaus ; Doro ; Promocia ; Minibares ; Reflexionsblog ;Thea ; Rosenruthie ; Tränenherz ; Llewella ; Vivi ; Brigitte ; April ; Misslu ; Mathilda ; Bilderbuch ; Fotolinse ; Wortperlen; Angeloconcuore;

12 Monate – 1 Stadt – Erholung

Oha, werden jetzt einige sagen, dieses Thema hatten wir doch schon im Juni. Stimmt! Aber urlaubsbedingt habe ich es verpennt, und die nachfolgenden Bilder wurden von mir Anfang Juli gemacht, und somit innerhalb der Frist…*g

SUPen auf dem Neckar

Es handelt sich um Stehpaddler, die Stand Up Paddle Surfing (SUP) auf dem Neckar betreiben, einer Freizeitbeschäftigung, die man zur Zeit immer öfter sieht. Es gibt schon ganze Surfschulen, sprich bis zu 14 Leute auf dem Neckar, die das paddel lernen.  Stand Up Paddle Surfing geht ursprünglich auf polynesische Fischer zurück, die sich in ihren Kanus stehend auf dem Meer fortbewegten…

SUPen auf dem Neckar

Mit dem alten Schiff in Hintergrund haben diese Fotos etwas Beruhigendes, Erholsames, und erinnert mich an Mark Twain, der gerne in Heidelberg weilte. Man glaubt nicht, dass diese Paddler mitten in der Stadt ihrem Hobby nachgehen, deswegen passen sie optimal für Andy’s Fotoprojekt.

Weltkatzentag

Miau – dass alles für die Katz ist, wissen wir! Doch am Weltkatzentag hoffe ich, dass es nicht vergeblich ist, anzumahnen, die eigene Hauskatze kastrieren zu lassen – falls noch nicht geschehen! Warum? Verantwortung zeigen, um damit das Leid der Streunerkatzen zu mindern. Denn für viele Katzen und deren Nachwuchs, gibt es am heutigen Tag keinen Anlass zur Freude. Unkastrierte, versorgte Hauskatzen tragen oft zum Leid der vielen Streunerkatzen bei, indem sie die Umgebung unsicher machen, und für Nachwuchs sorgen. Das sollte nicht sein! Die meisten Hauskatzen werden durch Kastration anhänglicher und liebevoller, wie man z. B. bei unserem Kater Tamai sehen kann…

Kater Tamai

Allerdings darf man ihm bei diesem Blick nicht zu nahe kommen…*ggg .

Opaleszenz

… wird die Farbigkeit mancher Stoffe genannt, die durch die Streuung und eventuell Interfernz des Lichts an kleinen Strukturen in dem Stoff hervorgerufen wird. (c) Wikipedia

Opal

Zu schwierig? Hauptsache der Stein, ein Opal ist schön und schimmert leicht, wenn das Licht auf ihn fällt.  Erneut habe ich für Frau Waldspechts Farben-ABC ein Mineral gewählt, um den Buchstaben O wie „opalfarben“ darzustellen. Dieser Stein ist ein heller, milchiger Opal, doch es gibt auch schwarze, oder rötliche Opale wie z. B. den Feueropal.

Hafenrundfahrt in Wismar

Das Fahren auf dem Wasser gefiel uns so gut, dass wir in Wismar gleich wieder aufs Wasser sind. Diesmal nehme ich euch mit zu einer Hafenrundfahrt in Wismar und der Wismarer Bucht.

Baumhaus (altes Zollhaus)

Die geschützte Lage durch die Wismarer Bucht machten Wismar zum idealen Handelsplatz. Direkt am alten Hafen in Wismar steht das Baumhaus aus dem 18 Jahrhundert. Der Name leitet sich von einem Langholz, dem „Baum“ ab, welches über die Hafeneinfahrt gelegt werden konnte, um den Hafen bei Nacht oder bei drohender Gefahr abzusperren, und damit bei Bedarf Schiffen die Zufahrt zu verwehren.

Traditionssegler Fridtjof Nansen Herkulesbüste einer auf Dalbe in der Hafeneinfahrt

Vorbei an dem Traditionssegler Fridjof Nansen und später an den Schwedenköpfen, zwei Herkulesbüsten, die auf Dalben in der Hafeneinfahrt an die Besetzung durch die Schweden erinnern, ging hinaus in die Wismarer Bucht. Von 1648 bis 1803 gehörte Wismar zum schwedischen Königsreich.

Segler in der Wismarer Bucht

Das sonnige Wetter lud zum Segeln…

Dieter auf dem Schiff

Doch zuerst besichtigten wir den  Seehafen. Vorallem Holz und Holzprodukte neben Metallen und witterungsempfindlichen Massengütern, wie Salz und Kalidüngemitteln, gehören zu den dominierenden Gutarten im Seehafen Wismar.

Hier wird Sand/Kies verladen

Ein weiteres Standbein –  und weithin sichtbares Zeichen – bildet die Nordic Yards-Werft. Die Werft zählt zu den modernsten in Europa, da sie in den Neunzigern  mit Geld aus deutschen und EU-Kassen umfassend modernisiert worden war. Anfangs führte der skandinavische Aker-Konzern die Werft, 2008 übernahm sie ein russischer Investor. Dieser brachte jedoch keine neuen Aufträge bei, und die Werft meldete Insolvenz an. Nun hat der Eigner der Nordic Yards, der Russe Witali Jussufow  die Werft übernommen und wirbt um neue Aufträge.

Blick ins Innere der Werft

340 x 67 Meter groß ist das Trockendock der Werft. Momentan wird hier eine Konverter-Plattform gefertigt, die selbst riesige  Ausmaße hat: 51 x 72 Meter und 35 Meter Höhe!  Sie wird 70 km westlich von Sylt in der Nordsee installiert, und soll die von Windparks gewonnene Energie umwandeln und zum Festland weiterleiten.

Holzfigur beim Segelhafen

Blick auf den Yachthafen des Seebades Wendorf, einem Stadtteil von Wismar, und der Blick von der See auf  St. Marien und die Georgenkirche.

Blick auf Wismar von der See

Die Hafenrundfahrt dauerte insgesamt eine Stunde, und kam nicht vom Band, sondern wurde persönlich vom Kapitän gehalten.