Ich sehe Rot #32

Fischkutter Im Hafen von Niendorf liegen neben Yachten, Ausflugsschiffen und anderen Booten, auch einige Fischkutter, die Fisch aus der Ostsee fangen und dort verkaufen.

Dieser rote Kutter stach mir direkt in die Augen, denn er eignet sich wunderbar für Annes Projekt „Ich seh Rot!“

Oftmals sitzen Möwen auf den Schiffen, und es duftet nach Fisch; besonders wenn morgens die Buden geöffnet haben, um ihren Fang an den Mann und die Frau zu bringen.

 

DND #26/2018

Marabu

Letzte Woche habe ich urlaubsbedingt den Naturdonnerstag von Ghislana vergessen; dafür habe ich heute ein paar tierische Impressionen aus dem Vogelpark in Niendorf mitgebracht:

Seriema

Besonders dieser Stelzvogel hat es mir angetan: ein Rotfussseriema, eine Vogelart, die im mittleren Südamerika vorkommt. Die Rotfußseriema erreicht eine Körperlänge von 75 bis 90 cm bei einem Gewicht von 1,5 kg. Der Schnabel ist rot, die hellgelben Augen kontrastieren mit der blauen, unbefiederten Haut rund um die Augen. Das obere Augenlid ist mit schwarzen Wimpern versehen. Die langen Beine sind lachsfarben. Die Schwungfedern sind schwarz-weiß gebändert. Der Schwanz ist lang und breit; seine Federn haben weiße Spitzen. (c) Wikipedia
Er war sehr zutraulich, und kam sofort an den Zaum zu mir. Ein Ehepaar meinte, dass er mich kenne, doch ich verneinte, und sagte, dass ich heute zum ersten Mal nach zwei Jahren wieder im Vogelpark bin – was sie überraschte, da sie versuchten den Vogel vor die Linse zu bekommen. Auch zwei weitere Vögel waren sehr zutraulich zu mir, doch davon berichte ich nächste Woche!

Papageien

Ich sehe Rot #31

Eingang zu Mikado Timmendorfer Strand

In Timmendorfer Strand trifft man auf viel Fernöstliches: Mikado Garden, die wunderbare Anlage mit Lesehalle, Teehaus und vielen Skulpturen asiatischer Kunstobjekte. Ausgedacht hat sich dies alles Jürgen Hunke – ein deutscher Unternehmer, Buchautor, Politiker der Statt Partei, Verleger, Theaterbesitzer ehemaliger Sportfunktionär. Von November 1990 bis Oktober 1993 war Hunke HSV-Präsident, und hat hier in Timmendorfer Strand etwas ganz Besonderes geschaffen. Und weil der Torbogen so herrlich rot leuchtet, habe ich ihn für Anne fotografiert 😉

DND #22/2018

In Bad Wörishofen gibt es seit Jahren eine sogenannte Blumenschau „Blumenlust statt Alltagsfrust“, die viele Besucher in die Kneippstadt lockt. Wie bereits bei den vergangenen Gartenausstellungen wurden auch 2018 die besten „Gärten auf Zeit“ bewertet, indem die Besucher*innen die schönsten fünf Beete küren. Ein Beitrag stand unter dem Motto „Lebende Schattenspender“, und wurde von der Baumschule Scheel gestaltet. Dabei wurden Bäume wie Japanische Bonsaibäumchen in Form gebracht, damit sie ein „Dach“ bilden, welches vor Sonne schützt. Da Ghislana am ersten Naturdonnerstag Bäume sehen möchte, zeige ich heute diesen eher „unnatürlichen“ Baum:

Gezähmt Natur

Rostparade #53

Wer rostet so langsam vor sich hin? Ein Zaun in Niendorf – ob ihm die Seeluft zusetzt? Ein geeignetes Objekt für Cubusregio und seine Rostparade.

Leicht angerosteter Zaun

DND #19/2018

Highlandrinder Am Bach in Bad Wörishofen verläuft ein schöner halbschattiger Weg, den wir gerne auswählen, wenn wir zu Fuß zur Therme laufen. Besonders die Highlandrinder auf den gegenüberliegenden Wiesen und Feldern haben es mir angetan. Zwar sieht man auch normales Fleckvieh auf den Weiden, doch diese Rinder wirken so lieb und gutmütig, die muss man einfach mögen.

„Das Schottische Hochlandrind stammt aus dem Nordwesten Schottlands und von den Hebriden, wo sie seit Jahrhunderten durch natürliche Selektion die ihr zugeschriebenen Eigenschaften entwickelt hat – das kleinwüchsige und relativ leichte Hochlandrind gilt als gutmütig, robust und langlebig, es eignet sich für die ganzjährige Freilandhaltung auch auf für schwere Rinder ungeeigneten Böden (Mutterkuhhaltung), kalbt leicht und viel, auch ohne menschliche Hilfe. Es liefert mittelrahmige Milch und cholesterinarmes Fleisch.“ (c) Wikipedia

Highlandrinder

…für Ghislanas Naturdonnerstag 😉

Ich sehe rot #27/2018

Himbeereisbecher Und noch eine Erinnerung an Bad Wörishofen: einen leckeren Eisbecher mit Joghurt und Himbeeren.

Himbeeren esse ich sowieso am liebsten, und in Kombination mit Joghurteis und frischem Joghurt eine köstliche Sache an den heissen Tagen. Üppig, aber nicht zu mächtig wie ein Schoko- oder Nussbecher.

Normalerweise esse ich lieber einzelne Kugeln Eis in der Waffel, aber im Urlaub darf man schlemmen, und sich etwas gönnen. Zum Glück gibt es seit ein paar Jahren eine neue Eisdiele, die solch riesige Eisbecher anbietet. Manchmal fast schon zu groß…aber dieser ist noch zu schaffen. Ein roter Leckerbissen für Anne 😉

DND #17/2018

Bank mit Bäumen

Ghislana möchte ab sofort jeden ersten Donnerstag den Naturdonnerstag den Bäumen widmen. Dies ist kein Problem für mich, da ich öfters Bäume nebenbei fotografiere. In Zukunft allerdings werde ich mein Auge besonders darauf richten, um möglichst schöne Baumposts zu zeigen.

Baum mit Marterl Anfangen möchte ich mit ein paar Eichen aus Bad Wörishofen, die am Ortsausgang zum verweilen einladen. Auf zwei Bänken kann man dort herrlich den Schatten geniessen, bevor man die Wanderung nach Hartenthal antritt. An einem der Bäume befindet sich auch ein sogenanntes Marterl. Zahlreiche Wanderwege werden in Bad Wörishofen und Umgebung von den Feldkreuzen und Bildstöcken umsäumt; doch was bedeuten diese kleinen Denkmäler eigentlich?

Sie haben eine lange Tradition in Bayern, und erinnern meist an ein schlimmes Unglück oder an ein Ereignis, das sich dort zugetragen hat. Aber auch als Dank für die Genesung eines Familienmitglieds werden oft Marterl zum Gedenken errichtet; an diesen Stellen soll man zum stillen Gebet einhalten und der Toten bzw. der Menschen gedenken.