DND #25/2018

Grosser Ahorn Heute möchte Ghislana wieder nur Bäume sehen, daher zeige ich einen schönen Ahornbaum zu zwei unterschiedlichen Zeiten: morgens und abends.

Er steht neben einer Galerie, deswegen schmückt ihn zusätzlich ein Kunstwerk, das ab und an ausgetauscht wird.

Da er an einer Strecke liegt, die ich oft abfahre, sehe und bewundere ich ihn mehrmals die Woche.

Leider steht er an einer vielbefahrenen Strasse, und muss gesund bleiben, damit er nicht der Verkehrssicherheit zum Opfer fällt…

Grosser AhornDies ist heutzutage oft ein Grund, um mächtige alte Bäume aus dem Stadtbild zu verbannen.

Aber ein kleiner neuer Baum braucht viele Jahre, um ein toller Sauerstoff- oder Schattenspender zu werden wie sein Vorgänger.

Daher sollte man sich mehr um Schutz und Erhalt von alten Bäumen kümmern, da diese für das Wohlbefinden in der Stadt unersetzlich sind – gerade, wenn die Sommer immer heisser werden….

DND #24/2018

Herbstlicher Balkon

Stattlicher BasilikumDer Herbst hat angefangen, dem sensationellen Sommer ein Ende zu setzen. Die Petunien sind verblüht, un haben Heidekräutern Platz gemacht. Heute jedoch hat sich der Sommer zurückgemeldet, und verwöhnte uns mit wärmenden Strahlen. Zwar war es am Morgen noch etwas kalt, doch in der Sonne wurde es zur Mittagszeit sommerlich warm, so dass man ohne Jacke im Strassencafé sitzen konnte – herrlich.

Stattlich hat sich ein panaschiertes Basilikum auf meinem Balkon entwickelt. Da ich es nicht zum essen verwendet habe, sondern nur zur Zierde, ist es sehr hoch gewachsen, misst über 60 cm Höhe, und wirkt richtig buschig und fest. Mal sehen, wann ihm die nächtliche Kälte zusetzt…Mein Beitrag für das Naturprojekt von Ghislana!

 

DND #22/2018

In Bad Wörishofen gibt es seit Jahren eine sogenannte Blumenschau „Blumenlust statt Alltagsfrust“, die viele Besucher in die Kneippstadt lockt. Wie bereits bei den vergangenen Gartenausstellungen wurden auch 2018 die besten „Gärten auf Zeit“ bewertet, indem die Besucher*innen die schönsten fünf Beete küren. Ein Beitrag stand unter dem Motto „Lebende Schattenspender“, und wurde von der Baumschule Scheel gestaltet. Dabei wurden Bäume wie Japanische Bonsaibäumchen in Form gebracht, damit sie ein „Dach“ bilden, welches vor Sonne schützt. Da Ghislana am ersten Naturdonnerstag Bäume sehen möchte, zeige ich heute diesen eher „unnatürlichen“ Baum:

Gezähmt Natur

DND #21/2018

Weisse LilienEigentlich ist ihre Zeit schon vorbei, doch da sie zu meinen Lieblingsblumen gehören, zeige ich sie dennoch am Naturdonnerstag.

Aufgenommen habe ich die Lilien im Juni in Bad Wörishofen, als sie gerade in voller Pracht dastanden: Lilien

„Lilien sind ausdauernde, aufrecht wachsende Zwiebelpflanzen mit oft auffälligen Blüten. Aufgrund ihres attraktiven Erscheinungsbilds wurden und werden sie in vielen Kulturen als Zierpflanzen geschätzt. Einige Arten zählen zu den ältesten Zierpflanzen überhaupt und fanden auch Verwendung als religiöse Symbole. Orangene Lilie[…] Hauptverbreitungsgebiet ist China, Nebenzentren sind Japan, Nordamerika sowie Europa und der Kaukasus. Mit den Lilien am nächsten verwandt ist die Gattung der Schachbrettblumen. „(c) Wikipedia

Persönlich mag ich weisse Madonnenlilien am liebsten; sie sind beheimatet in den östlichen Mittelmeerländern von Griechenland bis Israel, sowie Syrien und Kreta. „Im Christentum galt die Lilie bis ins Mittelalter als heidnisch konnotiert, erst dann wurde über den Umweg der biblischen Susanna (von hebräisch Shushan „die Lilie“), die als Vorläuferin Mariens gilt, die Madonnen-Lilie aufgrund ihrer strahlend weißen Farbe zum Symbol der Reinheit in der christlichen Formensprache und erhielt so ihren Namen. Als Konzession an die Unschuld wurde die Madonnenlilie jedoch meist ohne Stempel und Staubfäden dargestellt.“ (c) Wikipedia

DND #20/2018

Sonnenblumen

Wieder ein ganz aktuelles Foto für Ghislanas Naturprojekt: Sonnenblumen im Schrebergarten in Kirchheim. Nicht meiner, aber die Sonnenblumen lächelten mir zu, und sprachen: „Fotografier uns, und zeige allen wie schön wir sind!“

Sonnenblumen

DND #19/2018

Highlandrinder Am Bach in Bad Wörishofen verläuft ein schöner halbschattiger Weg, den wir gerne auswählen, wenn wir zu Fuß zur Therme laufen. Besonders die Highlandrinder auf den gegenüberliegenden Wiesen und Feldern haben es mir angetan. Zwar sieht man auch normales Fleckvieh auf den Weiden, doch diese Rinder wirken so lieb und gutmütig, die muss man einfach mögen.

„Das Schottische Hochlandrind stammt aus dem Nordwesten Schottlands und von den Hebriden, wo sie seit Jahrhunderten durch natürliche Selektion die ihr zugeschriebenen Eigenschaften entwickelt hat – das kleinwüchsige und relativ leichte Hochlandrind gilt als gutmütig, robust und langlebig, es eignet sich für die ganzjährige Freilandhaltung auch auf für schwere Rinder ungeeigneten Böden (Mutterkuhhaltung), kalbt leicht und viel, auch ohne menschliche Hilfe. Es liefert mittelrahmige Milch und cholesterinarmes Fleisch.“ (c) Wikipedia

Highlandrinder

…für Ghislanas Naturdonnerstag 😉

DND #18/2018

Für Ghislana habe ich heute wieder etwas tierisches ausgesucht: den Kurzbesuch einer Hummel auf unserer Terrasse während ich gerade am gießen der Blumen war (deswegen nur in Handyqualität):

Hummel

Hummel

Hummel

DND #17/2018

Bank mit Bäumen

Ghislana möchte ab sofort jeden ersten Donnerstag den Naturdonnerstag den Bäumen widmen. Dies ist kein Problem für mich, da ich öfters Bäume nebenbei fotografiere. In Zukunft allerdings werde ich mein Auge besonders darauf richten, um möglichst schöne Baumposts zu zeigen.

Baum mit Marterl Anfangen möchte ich mit ein paar Eichen aus Bad Wörishofen, die am Ortsausgang zum verweilen einladen. Auf zwei Bänken kann man dort herrlich den Schatten geniessen, bevor man die Wanderung nach Hartenthal antritt. An einem der Bäume befindet sich auch ein sogenanntes Marterl. Zahlreiche Wanderwege werden in Bad Wörishofen und Umgebung von den Feldkreuzen und Bildstöcken umsäumt; doch was bedeuten diese kleinen Denkmäler eigentlich?

Sie haben eine lange Tradition in Bayern, und erinnern meist an ein schlimmes Unglück oder an ein Ereignis, das sich dort zugetragen hat. Aber auch als Dank für die Genesung eines Familienmitglieds werden oft Marterl zum Gedenken errichtet; an diesen Stellen soll man zum stillen Gebet einhalten und der Toten bzw. der Menschen gedenken.