Grumbeere

…wie unsere linksrheinischen Nachbarn zur Kartoffel sagen, kommen bei uns wenig auf dem Tisch, und wenn, dann als Bratkartoffeln oder gebraten mit anderen Gemüsen. Deswegen haben wir meist nur festkochende Sorten im Haus – am liebsten Nicola.

Ab und an findet man eine beherzte Kartoffel; so wie letzte Woche, die ich euch diesmal für das Montagsherz zeige.

Kartoffelherz

Suboptimal würde ich sagen, denn es gibt schönere Kartoffelherzen. Aber irgendwie hat es mir gefallen, so dass ich nicht widerstehen konnte…*g

I wie Indischgelb

Warum in die Ferne schweifen…bzw. nach Indien reisen? Curry in allen Variationen und Geschmacksrichtungen findet man bei uns inzwischen in vielen Geschäften. Die herrliche Farbe erhält er durch Kurkuma, doch für das Farben-ABC von Frau Waldspecht benötige ich ein „I“. Indischgelb ist ein Naturfarbstoff, der lt. Wikipedia über Jahrhunderte in der südasiatischen Malerei Verwendung fand, und ein Produkt des tierischen Stoffwechsels. Man gewann es aus dem Harn indischer Kühe, welche mit Mangoblättern gefüttert wurden, und wenig Wasser bekamen…

Indischgelbe Currys

Mein Indischgelb ist dagegen schmackhafter, und als Madrascurry bekannt. Curry Bombay ist rötlicher und mein Englischer Curry muss erst wieder aufgefüllt werden ;). Aber diese Farbe findet ihr auchauf meinem Twitterprofil:

Indischgelbe Currys

Wasserspiele

…lautet  das Thema für Andy’s Photoprojekt 12 Monate – 1 Stadt im Mai. Idealerweise müsste ich dafür in Mannheim wohnen, denn die Wasserspiele am Friedrichsplatz sind eine Attraktion. Doch meinereiner lebt in Heidelberg, und daher kam meine Wahl sehr schnell auf den Scheithauer-Brunnen:

1988 erschaffen vom Künstler Rainer Scheithauer (1931 – 1992) stürzen sich gewaltige Wassermassen aus neuneinhalb Metern nach unten. Ein beliebter Ort, um sich bei heissen Wetter  – wie heute – zu erfrischen.

Kinder toben um den Brunnen, Touristen fotografieren dieses beeindruckende Kunstwerk und die Heidelberger AIDS-Hilfe nutzte 2007 den Brunnen für eine ganz besondere Aktion: das Wasser des Brunnens wurde von Studierenden der evangelischen Fachhochschule Ludwigshafen mit Lebensmittelfarbe blutrot eingefärbt und am Abend illuminiert; dazu gab es Livemusik und ein spezielles Showprogramm.

Doch auch ohne Scheinwerfer und Rotlicht ist dieses Wasserspiel ein echter Hingucker.

Im Wonnemonat Mai

…wird gern geheiratet. Viele Paare nutzen diese Jahreszeit, um sich gegenseitig das eheliche Jawort zu geben.  Bei einer Brautmesse 2010 habe ich dieses köstliche Erdbeerherz gesehen, welches Vorbild für die eigene Hochzeitstorte wurde…

…mein verlockender Beitrag zum Montagsherz von Frau Waldspecht.

Bling-Bling

…oder Gebamsel wie man bei uns sagen würde, habe ich für euch als mein neues Montagsherz.

Bling-Bling ist eine hippe, umgangssprachliche Bezeichnung für Schmuck, der sehr stark glitzert  und gerne in der Hip-Hop-Szene getragen wird. Der Begriff geht auf das Blitzen des Schmucks im Licht zurück. Inzwischen findet man ihn sogar im Duden.

Durch Gebamsel ( z. B. Kochenperlen, Zähne, getrocknete Vogelfüsse) ließen sich früher im Mittelalter Dinge wie Rüstungen, Gewandungen, Lendenschurze, Taschen usw.  aufmotzen.

Ich habe mich für die herzige, moderne Variante entschieden, die modisch an einer Damenhandtasche funkelt, welche eine Bekannte neulich beim Einkaufen trug.

Habt ihr auch solches Bling-Bling an Taschen, Handys oder ….?

Ein Herz für Raucher

…dieses Hotel in Heidelberg, welches im Eingangsbereich ein großes Herz aus Stahl für die Asche und Kippen der Raucher aufgestellt hat. Eine freundliche Geste und ein neues Montagsherz für Frau Waldspecht:

Raucherherz

Zum Schluss

Zürich Altstadt…von Quizzy’s Geo ABC zeige ich euch die heimliche Hauptstadt der Schweiz: Zürich

Für mich eine wunderbarer Flecken Erde, der sehr multikulturell und weltoffen ist – im Gegensatz zur restlichen Schweiz.

Egal ob in den engen Gassen der Altstadt oder in den weitläufigen Promenaden am Zürichsee, überall tobt das Leben.

Und am 1. August sieht die ganze Schweiz rot (-weiss) *g.

Die Feierlichkeiten zur Bundesfeier werden mit einem Umzug vom Werdmühleplatz durch die Bahnhofstrasse zum Bürkliplatz eröffnet. Farbenprächtig und fröhlich wird dabei Schweizer Brauchtum präsentiert.

Moderner, doch inzwischen bereits mit Tradition, feiert seit über 20 Jahren die Jugend bei der Street Parade  eine farbige House- und Technoparty, und lockt  jährlich hunderttausende Tanzbegeisterte aus Nah und Fern ins Zürcher Seebecken.

Platzspitz

In den 80zigern trafen sich hier am Platzspitz, wo sich Sihl und Limmat vereinigen, tausende Drogenabhängige, weswegen dieser herrliche Park den Namen „Needle Park“ und internationales Aufsehen bekam. Offener Drogenhandel und -konsum, sowie das grosse Elend inmitten der reichen Schweiz, brachten Zürich einen zweifelhaften Ruhm. Rund 2000 Personen deckten sich hier täglich mit Drogen ein. Danach wurde der Park geschlossen und die Szene verlagert sich. Heute ist der Park wieder geöffnet und mittags treffen sich hier wieder die Züricher, um sich in der Mittagspause zu erholen und im Schatten der Alleen mit Kollegen und Freunden zu plaudern.

Platzspitz

Zum Abschied noch ein Blick vom Lindenplatz auf die Altstadt und das Grossmünster. Einen ganz herzlichen Dank an Quizzy für dieses schöne Projekt – es hat mir sehr viel Spass gemacht!

Platzspitz