DND #24/2018

Herbstlicher Balkon

Stattlicher BasilikumDer Herbst hat angefangen, dem sensationellen Sommer ein Ende zu setzen. Die Petunien sind verblüht, un haben Heidekräutern Platz gemacht. Heute jedoch hat sich der Sommer zurückgemeldet, und verwöhnte uns mit wärmenden Strahlen. Zwar war es am Morgen noch etwas kalt, doch in der Sonne wurde es zur Mittagszeit sommerlich warm, so dass man ohne Jacke im Strassencafé sitzen konnte – herrlich.

Stattlich hat sich ein panaschiertes Basilikum auf meinem Balkon entwickelt. Da ich es nicht zum essen verwendet habe, sondern nur zur Zierde, ist es sehr hoch gewachsen, misst über 60 cm Höhe, und wirkt richtig buschig und fest. Mal sehen, wann ihm die nächtliche Kälte zusetzt…Mein Beitrag für das Naturprojekt von Ghislana!

 

Ich sehe Rot #30

Hupen an einem roten FeuerwehrautoTatü tata, die Feuerwehr ist da. Allerdings gab es in früheren Zeiten noch keine Sirene am Feuerwehrauto, und so musste man sich mit anderen Dingen bemerkbar machen.

Beim Landesfeuerwehrtag in Heidelberg sah ich viele historische Modelle von Feuerwehrautos, und entdeckte dabei diese Hupen.

Ob sie genutzt wurden, oder nur der Zierde dienten, weiss ich nicht, zumal sie schlecht zu bedienen waren. Aber für das rote Projekt von Anne machen sie sich gut 😉

Ich sehe Rot #29/2018

Jrote Schlauchbrückeeden zweiten Dienstag möchte Anne etwas Rotes sehen; diesmal habe ich für sie eine Schlauchbrücke der Feuerwehr ausgesucht. Schlauchbrücken werden meist von den Feuerwehren benutzt und bieten die Möglichkeit, Schläuche über Straßen oder Wege zu verlegen, ohne diese sperren zu müssen, und Fahrzeugen weiterhin eine Querungsmöglichkeit sicherzustellen. Auch Rollifahrer haben einen Nutzen davon, wenn auch die gezeigte Schlauchbrücke eine Einfache ist. Einfache Schlauchbrücken werden aus auf Gurten verschraubten abgeschrägten Vierkanthölzern hergestellt. Die Abstände der Kanthölzer sind dem Schlauchdurchmesser angepasst, aber ihre Querung ist selbst für mich anstrengend. Autos oder LKW’s haben weniger Probleme damit, dennoch ein Mittel zur Inklusion, um große Umzuge zu vermeiden!

DND #22/2018

In Bad Wörishofen gibt es seit Jahren eine sogenannte Blumenschau „Blumenlust statt Alltagsfrust“, die viele Besucher in die Kneippstadt lockt. Wie bereits bei den vergangenen Gartenausstellungen wurden auch 2018 die besten „Gärten auf Zeit“ bewertet, indem die Besucher*innen die schönsten fünf Beete küren. Ein Beitrag stand unter dem Motto „Lebende Schattenspender“, und wurde von der Baumschule Scheel gestaltet. Dabei wurden Bäume wie Japanische Bonsaibäumchen in Form gebracht, damit sie ein „Dach“ bilden, welches vor Sonne schützt. Da Ghislana am ersten Naturdonnerstag Bäume sehen möchte, zeige ich heute diesen eher „unnatürlichen“ Baum:

Gezähmt Natur

Rostparade #53

Wer rostet so langsam vor sich hin? Ein Zaun in Niendorf – ob ihm die Seeluft zusetzt? Ein geeignetes Objekt für Cubusregio und seine Rostparade.

Leicht angerosteter Zaun

DND #21/2018

Weisse LilienEigentlich ist ihre Zeit schon vorbei, doch da sie zu meinen Lieblingsblumen gehören, zeige ich sie dennoch am Naturdonnerstag.

Aufgenommen habe ich die Lilien im Juni in Bad Wörishofen, als sie gerade in voller Pracht dastanden: Lilien

„Lilien sind ausdauernde, aufrecht wachsende Zwiebelpflanzen mit oft auffälligen Blüten. Aufgrund ihres attraktiven Erscheinungsbilds wurden und werden sie in vielen Kulturen als Zierpflanzen geschätzt. Einige Arten zählen zu den ältesten Zierpflanzen überhaupt und fanden auch Verwendung als religiöse Symbole. Orangene Lilie[…] Hauptverbreitungsgebiet ist China, Nebenzentren sind Japan, Nordamerika sowie Europa und der Kaukasus. Mit den Lilien am nächsten verwandt ist die Gattung der Schachbrettblumen. „(c) Wikipedia

Persönlich mag ich weisse Madonnenlilien am liebsten; sie sind beheimatet in den östlichen Mittelmeerländern von Griechenland bis Israel, sowie Syrien und Kreta. „Im Christentum galt die Lilie bis ins Mittelalter als heidnisch konnotiert, erst dann wurde über den Umweg der biblischen Susanna (von hebräisch Shushan „die Lilie“), die als Vorläuferin Mariens gilt, die Madonnen-Lilie aufgrund ihrer strahlend weißen Farbe zum Symbol der Reinheit in der christlichen Formensprache und erhielt so ihren Namen. Als Konzession an die Unschuld wurde die Madonnenlilie jedoch meist ohne Stempel und Staubfäden dargestellt.“ (c) Wikipedia

Ich sehe Rot #28/2018

Kirchenfenster in rot
Für Anne zeige ich heute ein Kirchenfenster in der Heiliggeistkirche in Heidelberg: der Frankfurter Kunstprofessor Johannes Schreiter bekam 1981 den Auftrag, Entwürfe für zu erneuernde Kirchenfenster auszuarbeiten.  Aus sechs Entwürfen wurde aber nur einer realisiert, das sogenannte „Physikfensters“, das an den Atombombenabwurf auf Hiroshima erinnert. Es zeigt, über einer großen, kraterartigen Brandzerstörung in der rechten unteren Ecke, die Formel e=mc² von Albert Einstein, sowie das Datum des Abwurfs. Ergänzt wird es durch zwei in gotischer Schrift die geschriebene Bibeltexte:  2. Petrusbrief 3.10 und dem Prophetenbuch Jesaja 54,10. Das Fenster ist in Rot gehalten, der Farbe des Heiligen Geistes dem auch die Kirche gewidmet ist. In der Fensterspitze ist er als rotweißer Pfeil abgebildet, der vom Himmel in ein Herz fällt, das meint: Gottes Geist kommt vom Himmel herab in die Herzen der Menschen.

DND #20/2018

Sonnenblumen

Wieder ein ganz aktuelles Foto für Ghislanas Naturprojekt: Sonnenblumen im Schrebergarten in Kirchheim. Nicht meiner, aber die Sonnenblumen lächelten mir zu, und sprachen: „Fotografier uns, und zeige allen wie schön wir sind!“

Sonnenblumen