Wasserspiele

…lautet  das Thema für Andy’s Photoprojekt 12 Monate – 1 Stadt im Mai. Idealerweise müsste ich dafür in Mannheim wohnen, denn die Wasserspiele am Friedrichsplatz sind eine Attraktion. Doch meinereiner lebt in Heidelberg, und daher kam meine Wahl sehr schnell auf den Scheithauer-Brunnen:

1988 erschaffen vom Künstler Rainer Scheithauer (1931 – 1992) stürzen sich gewaltige Wassermassen aus neuneinhalb Metern nach unten. Ein beliebter Ort, um sich bei heissen Wetter  – wie heute – zu erfrischen.

Kinder toben um den Brunnen, Touristen fotografieren dieses beeindruckende Kunstwerk und die Heidelberger AIDS-Hilfe nutzte 2007 den Brunnen für eine ganz besondere Aktion: das Wasser des Brunnens wurde von Studierenden der evangelischen Fachhochschule Ludwigshafen mit Lebensmittelfarbe blutrot eingefärbt und am Abend illuminiert; dazu gab es Livemusik und ein spezielles Showprogramm.

Doch auch ohne Scheinwerfer und Rotlicht ist dieses Wasserspiel ein echter Hingucker.

Im Wonnemonat Mai

…wird gern geheiratet. Viele Paare nutzen diese Jahreszeit, um sich gegenseitig das eheliche Jawort zu geben.  Bei einer Brautmesse 2010 habe ich dieses köstliche Erdbeerherz gesehen, welches Vorbild für die eigene Hochzeitstorte wurde…

…mein verlockender Beitrag zum Montagsherz von Frau Waldspecht.

Einen Schnappschuss

…im wahrsten Sinne des Wortes habe ich heute morgen zufällig gemacht, als ich Tamai auf dem Balkon fotografieren wollte, als er sich in der Sonne räkelte.

Zuerst stört es ihn nicht, doch wenn ich zu lange mit der Kamera hantiere, weckt dies sein Interesse,  und er will nach der Handschlaufe meiner Diggi schnappen.

Dabei entstand dieser – etwas unscharfe – Blick in sein Maul mit den kleinen Beisserchen…*g

P.S. Die Kamera hat die Attacke überlebt, und danach war er auch ganz schmusig!

Bling-Bling

…oder Gebamsel wie man bei uns sagen würde, habe ich für euch als mein neues Montagsherz.

Bling-Bling ist eine hippe, umgangssprachliche Bezeichnung für Schmuck, der sehr stark glitzert  und gerne in der Hip-Hop-Szene getragen wird. Der Begriff geht auf das Blitzen des Schmucks im Licht zurück. Inzwischen findet man ihn sogar im Duden.

Durch Gebamsel ( z. B. Kochenperlen, Zähne, getrocknete Vogelfüsse) ließen sich früher im Mittelalter Dinge wie Rüstungen, Gewandungen, Lendenschurze, Taschen usw.  aufmotzen.

Ich habe mich für die herzige, moderne Variante entschieden, die modisch an einer Damenhandtasche funkelt, welche eine Bekannte neulich beim Einkaufen trug.

Habt ihr auch solches Bling-Bling an Taschen, Handys oder ….?

Heiss und hüllenlos

Junge in Badehosen…präsentiere ich euch den Buchstaben H für das Farben-ABC von Frau Waldspecht.

Das sonnige Wetter und die sommerlichen Temperaturen machen Freude auf die kommende CSD-Saison. Zwar hat diese im April in Lörrach schon begonnen, doch richtig Spass macht sie erst, wenn das Thermometer ansteigt und die Anzahl der Kleidungstücke sich verringert…

Daher ist hautfarben meine erste Wahl für den Buchstaben H. Hier ein Jüngling in sportlicher Badehose, der bei den Eurogames in Rotterdam Medaillien errungen hatte, und diese beim CSD in Mannheim zur Schau trug….

Ein Herz für Raucher

…dieses Hotel in Heidelberg, welches im Eingangsbereich ein großes Herz aus Stahl für die Asche und Kippen der Raucher aufgestellt hat. Eine freundliche Geste und ein neues Montagsherz für Frau Waldspecht:

Raucherherz

Zum Schluss

Zürich Altstadt…von Quizzy’s Geo ABC zeige ich euch die heimliche Hauptstadt der Schweiz: Zürich

Für mich eine wunderbarer Flecken Erde, der sehr multikulturell und weltoffen ist – im Gegensatz zur restlichen Schweiz.

Egal ob in den engen Gassen der Altstadt oder in den weitläufigen Promenaden am Zürichsee, überall tobt das Leben.

Und am 1. August sieht die ganze Schweiz rot (-weiss) *g.

Die Feierlichkeiten zur Bundesfeier werden mit einem Umzug vom Werdmühleplatz durch die Bahnhofstrasse zum Bürkliplatz eröffnet. Farbenprächtig und fröhlich wird dabei Schweizer Brauchtum präsentiert.

Moderner, doch inzwischen bereits mit Tradition, feiert seit über 20 Jahren die Jugend bei der Street Parade  eine farbige House- und Technoparty, und lockt  jährlich hunderttausende Tanzbegeisterte aus Nah und Fern ins Zürcher Seebecken.

Platzspitz

In den 80zigern trafen sich hier am Platzspitz, wo sich Sihl und Limmat vereinigen, tausende Drogenabhängige, weswegen dieser herrliche Park den Namen „Needle Park“ und internationales Aufsehen bekam. Offener Drogenhandel und -konsum, sowie das grosse Elend inmitten der reichen Schweiz, brachten Zürich einen zweifelhaften Ruhm. Rund 2000 Personen deckten sich hier täglich mit Drogen ein. Danach wurde der Park geschlossen und die Szene verlagert sich. Heute ist der Park wieder geöffnet und mittags treffen sich hier wieder die Züricher, um sich in der Mittagspause zu erholen und im Schatten der Alleen mit Kollegen und Freunden zu plaudern.

Platzspitz

Zum Abschied noch ein Blick vom Lindenplatz auf die Altstadt und das Grossmünster. Einen ganz herzlichen Dank an Quizzy für dieses schöne Projekt – es hat mir sehr viel Spass gemacht!

Platzspitz