Türenherz

Eigentlich passt mein heutiges Montagsherz auch in mein Projekt „Macht hoch die Tür„, doch um die Spannung zu erhöhen und das Herz in seiner ganzen Schönheit zu zeigen, habe ich näher rangezoomt. Am Donnerstag folgt dann die Tür drumherum 🙂

Türenherz

Erst dürch die Tür sit mir dieses Herz in der Heidelberger Hauptstrasse aufgefallen. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht…

Shoppingqueen

Wenn mein Trauzeugin zu Besuch kommt, gibt es bestimmte Rituale. Ein Marsch durch die Fussgängerzone von Heidelbergzum Shoppen gehört dabei unbedingt dazu, wie der Taco bei Gino’s.

Doch bis dahin müssen erst sämtliche Geschäfte inspiziert werden, was es Neues gibt – insbesondere Schmuck- und Dekoläden….

Und bei strahlendem Sonnenschein macht dies noch mehr Spass, da man sich in diesen Läden wunderbar wieder abkühlen kann 😉

Und es gab allerlei zu entdecken und zu stöbern, wozu meinem Gatten manchmal die Geduld fehlt. Die Fussgängerzone verändert sich ständig: kaum hat ein neuer Laden offen, muss ein anderer schliessen. Und wenn man nur einaml im Jahr hier ist, fällt dies um so mehr auf!

Da das Geld heutztage nicht unermündlich sprudelt, wollen die Dinge mit Bedacht ausgesucht werden, bzw. bleiben sie nach einem „ach wie toll, das würde prima passen“ dann doch im Regal liegen…

Blumenschmuck

Zumindest kann man sich darüber freuen, oder allerlei Blödsinn machen —> bei Bedarf bitte läuten 😉  Und selbstverständlich sieht man viele, viele Herzen – wobei manche nicht jugendfrei sind, und deswegennicht als Montagsherz, sondern aus Spass gebloggt werden, wie diese Herzchen:

Montagsherzchen

BeaDie Lösung heisst übrigens „Frauen“, denn diese sind herzallerliebst! Doch auch für meinereiner war gesorgt, dafür verwandelte sich meine „Shoppingqueen“ am Marktplatz spontan in einen „Naturburschen“ mit fescher Lederhose.

Schliesslich ist bald Oktoberfest, und dafür muss man gut gerüstet sein. „Heimat“ ist in, und die Dekoläden haben diesen Trend längst aufgegriffen, und bieten über „o’zapft is-“ und „Spatziherzerln“, karierte Decken, allerlei bajuwarische Dinge an, die man nur einmal im Jahr braucht…

Neben einem großen Eisbecher und reichlich Mineralwasser, genossen wir zuhause auf dem Balkon zum Abschluss noch eine leckere Portion Tomaten mit Mozzarella und Basilikum.

Zum Dank bekam ich ein kleines, feines Montagsherz, welches ich demnächst zeigen muss!

Leider verging die Zeit wie im Flug, und da sie diesmal nicht bei mir übernachtete, konnten wir keinen abendlichen Spaziergang mehr in der herrlich frischen Luft am Neckar machen.

Hoch die Tür 3

Ringelnatztür Heute hätte ich beinahe mein eigenes Projekt vergessen, da ich in der realen Welt momentan ein anderes wichtiges Projekt zu betreuen habe, und dies mich gestern und am Morgen sehr beschäftigte. Dank unserer „Hauptstadttürenkorrespondentin“ wurde ich aber erinnert, dass schon wieder Donnerstag ist als ich meinen Briefkasten leerte: vielen Dank liebe Tonari für die Türenpost 🙂

Deswegen stelle ich schnell meine Tür ins Netz, damit ihr alle eure Türen verlinken könnt.

Meine aktuelle Tür stammt wieder aus Warnemünde an der Ostsee, und das dazugehörige Haus habe ich bereits in meinen Urlaubsfotos gezeigt.

Es ist inzwischen ein Hotel, das den Namen des berühmten Dichters trägt, und mit einer Café-Bar und einer Kunstgalerie ausgestattet ist. Jedes Zimmer wurde individuell gestaltet und „verringelnatzt“.

Ringelnatz lebte als Matrose einige Zeit in Warnemünde, und kehrte damals in dieser Eckkneipe ein, um einen Whiskey zu trinken, und die ersten Verse seines bekannten Gedichtbandes “Kuttel Daddeldu” zu schreiben.

Im Hotel finden auch Veranstaltungen statt; so wird morgen am 17. August 2012 um 20.00 Uhr im Ringelnatz Warnemünde ein neues Kapitel der Blues-Unplugged-Reihe aufgeschlagen, wenn das Duo Jörg Schneider & Franz Schwarznau aufspielt.

Logo Türprojekt

Teilnehmer bisher:

Die 3kas ; Frau WaldspechtFrau Tonari ; TeufelsweibHexenhaus ; Doro ; Promocia ; Minibares ; Reflexionsblog ;Thea ; Rosenruthie ; Tränenherz ; Llewella ; Vivi ; Brigitte ; April ; Misslu ; Mathilda ; Bilderbuch ; Fotolinse ;

P wie Poporosa

Der Popo ist für viele ein echter Hingucker! Ein schöner Po ist sexy, und egal ob knackig, rund, mit oder ohne Grübchen – jeder Po ist einzigartig. Da er meist schamhaft verhüllt wird, bleibt er oft blass rosa – wie bei meinem heutigen Beitrag zum Farben-ABC:

Popo

Nur beim FKK, in der Sauna, oder wie beim CSD darf man ihn zeigen. Schade eigentlich…;)

12 Monate – 1 Stadt – Sport

Auf dem Neckar kann man nicht nur gemütlich paddeln. Viele Vereine nutzen den Neckar zum Sport, dem Juli-Thema von Andy’s Fotoprojekt. Neben Drachenbootrennen, Surfen, usw. hat das Rudern auf dem Neckar die längste Tradition: der Heidelberger Ruder Klub wurde bereits 1872 gegründet. Der Verein besitzt auch eine erfolgreiche Rugby-Abteilung  und ist geichzeitig der älteste Rugbyverein Deutschlands. Wie dies zusammenpasst könnt ihr auf der Homepage des erfolgreichen Vereins nachlesen.

Rudern

Welche Ruderer ich auf meinem Foto beim Training „erwischt“ habe, weiss ich nicht – schliesslich gibt es noch andere Rudervereine in Heidelberg; aber es ist fazinierend, ihnen beim Training oder bei Regatten auf dem Neckar zuzuschauen.

Rudern

Übrigens: am 8. September läd das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg, die „Stiftung Leben mit Krebs“, sowie die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e. V. zur Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“  ein. Der Erlös geht an das Projekt „Sport und Krebs“, das die medizinische Behandlung von Krebspatienten unterstützt.

Kauf dir einen bunten Luftballon

 …und pass auf, dass ihn dir niemand entwendet! Zum Glück hatte ich unsere zehn Herzluftballons zwischendurch schnell fotografiert, und auch als sie am Auto befestigt wurden…

…doch kurz vor der CSD Parade waren sie verschwunden! Vom Winde verweht oder unbemerkt geklaut? Wir waren alle sprach- und fassungslos, war doch ständig jemand in der Nähe des Autos. In der Hitze der CSD-Vorbereitungen waren wir wohl zu unachtsam, denn gestürmt hat es nicht…

Daher ist dieses Beweisfoto mein heutiges Montagsherz, da wir immer mit viel Herzblut unseren Paradeauftritt planen, und dieses i-Tüpfelchen fehlte 🙁

Kondome statt Kamelle

…hat die AIDS-Hilfe Heidelberg beim gestrigen CSD in Mannheim fleissig verteilt,  dazu Lutscher für die Kids und Traubenzucker für die Kleinsten. „Fair lieben – machsmit!“ lautete unser Motto in Anlehnung an das diesjährige Motto des CSD Rhein Neckar „Fairplay“.

Meinereiner und die Schwestern

Unterstützung fanden wir auch bei dem , die nach der Parade für die regionalen Aidshilfe sammelten. Bei strahlendem Sonnenschein wurde wir zuerst „aufgehübscht“: mit Sonnenbrille, roter Schleife und Trillerpfeife zogen wir durch die Quadratestadt…
Meinereiner Viola

Wie immer mit dabei: Viola Varell , diesmal mit Verstärkung durch Lucy Tramp !

Viel Glamour ...wenig nackte Haut

Überhaupt sah man dieses jahr viele Fummel, und weniger nackte Haut. Hatten die Beteiligten dem Wetter nicht getraut? In den aufwenigen, aber wärmenden Kostümen wurde es ziemlich heiss…

Camelia Allways, Molly Moss , Frl. Dörthe und

Das wohl wärmste Kostüm hatte ein Cosplayer, der als Busch mitlief…

Cosplayer als Busch  Einzelkämpfer

Zwischen den Gruppen und Wägen  immer wieder Einzelpersonen, die durch ihre auffälligen „Montour“  die Blicke auf sich zogen…

Traut euch

Doch der CSD ist nicht nur ein farbenfroher Umzug, sondern auch eine politische Demonstration für die Gleichstellung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern. Zwar sind Beamtinnen und Beamte inzwischen in eingetragenen Lebenspartnerschaften im Dienstrecht der Ehe gleichgestellt, und gleichgeschlechtliche Paare dürfen sich seit Jahresbeginn auf allen Standesämtern in Baden-Württemberg verpartnern, aber momentan heizt das Thema Ehegattensplitting die Emotionen an, und zeigt, dass die völlige Gleichstellung noch nicht bei jedem angekommen und akzeptiert ist. Dazu braucht es weiterhin CSD’s und den Mut nach aussen zu gehen…

Ledermänner

…und sich zu zeigen. Mit oder ohne Luxuskörper!!!

Rubmänner Master

Bei den Ledermännern herrschte strenger Dresscode! In Lack und Leder…

Ledermänner

…uniformiert, in Camouflage oder mit Waschbärbauch. Schliesslich wollen die Zuschauer etwas zum fotgrafieren haben. Und fotografiert wurde viel. Ich konnte nicht zählen, in wievielen Alben ich verewigt sein werde..

Fotografen überall

…doch ich war nicht der einzige Rollifahrer – die Szene ist eben bunt und vielfältig!!!

E-Rolli  Handbiker

Auf meinem Facebookprofil findet ihr weitere Bilder von der Demo-Parade, die über zwei Stunden dauerte. Auf dem Paradeplatz fand die Abschlusskundgebung und das Strassenfest statt. Am späten Abend fiel ich ziemlich kaputt, aber zufrieden ins Bett…