Rostock im Regen

Unsere Bädertour ist nicht ins Wasser gefallen, obwohl es während der Hinfahrt wie aus Kübeln schüttete. Daher entschied sich unser Reiseführer Ulrich Sager zuerst eine kleine Stadtrundfahrt durch Rostock zu machen.

Deutsche Med

Von Rostock kannten wir bisher nur die Plattenbauten der Vororte und den Hafen, doch die Innenstadt noch nicht. Und diese hat überraschenderweise interessante Bauwerke zu bieten, z. B. die gläserne Welle der Deutschen Med vom deutsch-amerikanischen Architekten Helmut Jahn.

Lange Strasse

Lange Straße: Im Zuge des Wiederaufbaus der Innenstadt, vertrat die Staatsführung der DDR die Auffassung, der geplanten Rolle der Stadt als bedeutendstem Hafenort der Republik sollte durch eine prachtvolle, monumentale Magistrale als Symbol des neuen, sozialistischen Rostock Ausdruck gegeben werden. Am 30. Januar 1953 setzte Walter Ulbricht den Grundstein für diese neue Hauptstraße. Ursprünglich im stalinistischen Zuckerbäckerstil projektiert, entschloss man sich, in der Fassadengestaltung auf Zierelemente der norddeutschen Backsteingotik, wie Rosetten und Fialen zurückzugreifen, welche dem Stadtbild der Altstadt nicht geschadet hat, und heute in neuer Pracht erstrahlt. Seit 1979 steht die Lange Straße als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. (c) Wikipedia

Lange Strasse alter Speicher am Hafen

Am Warnowufer entlang fuhren wir über den IGA-Park nach Warnemünde – unserem ersten Ziel der Bädertour 🙂

Alter Strom

Meeresgetier

Der Tisch war reich gedeckt im Fischereihof Kamerun, wenn auch unter Glas…

Taschenkrebse

…deshalb haben wir diese Dekoration nicht gegessen, aber der Fischteller Kamerun war auch sehr lecker, und mundete meinem Gatten.

Fischteller

Ich probierte die Matjesvariationen mit dreierlei Soßen, Bratkartoffeln und Salat:

Matjesteller

Fazit: der Regenschauer hatte etwas Gutes, und wir werden bestimmt wiederkommen 😉

Gestern & heute

Schon als wir in Boltenhagen ankamen, strahlte die Sonne, bis uns ein kräftiger Regenschauer darauf hinwies, dass wir nun im Norden sind. Gestern war das Wetter viel besser als angekündigt:

Dieter am Strand

Da freut man sich, dass unser Hotel direkt am Strand liegt, und der Weg zum Wasser nicht weit ist…

Seeschlösschen

Heute war uns das Wasser viel nah, um nicht zu sagen „hautnah“, denn es schüttete wie aus Kübeln, obwohl es mittags nicht danach aussah.

Fischereihafen an der Weissen Wiek

Und so wurde unser Ausflug zur Weissen Wiek zuerst genutzt, um uns an einem Kakao mit Sahne aufzuwärmen, bevor wir im Fischereihof Kamerun vorzüglich speisten bis es wieder trockener wurde.

Dieter an der Weissen Wiek

Lichtspiele

…oder Feuerwerk fazinieren mich immer wieder. Und in Heidelberg habe ich das Glück mehrmals im Jahr ein solches live zu erleben.  Die Heidelberger Schlossbeleuchtungen locken dreimal tausende von Einheimischen und Touristen an die Neckarufer, um diesem Spektakel beizuwohnen. Ich reihe diesmal die Fotos kommentarlos hintereinander – lasst sie einfach auf euch wirken und geniesst die Schönheit der Lichter:

 

Ein großer Applaus kam nach dem Finale vom begeisterten Publikum. Petrus war gnädig, und liess es erst nach dem Feuerwerk wieder regnen. Leicht durchnässt, aber zufrieden kamen wir nach Hause, um dort im WDR die Kölner Lichter zu bestaunen.  Größer, pompöser und sogar mit Musik, welche das Schauspiel mal meditativ, mal orchestral untermalten.

Regenbogen

Nach Sonne folgt Regen oder umgekehrt…am Sonntag war das Wetter auf jeden Fall sehr abwechslungsreich, und bot innerhalb von kurzer Zeit ein schönes Schauspiel:

17:46 h

Blick von der Theodor-Heuss-Brücke um 17:46 Uhr bei blauem Himmel…

17:56 h

…zehn Minuten später kam eine Wolkenfront

18:00 h

…welche um 18:00 Uhr einen zarten Regenbogen schuf…

18:10 h

…und danach wieder die Sonne scheinen ließ ;).