Hoch Kai beschert uns ein warmes Wochenende mit vielen Sonnenstunden. Grund genug, um für Kerkis Projekt, unser Bücherregal im herrlichem Licht zu zeigen. Der Lichteinfall erfolgt über ein Fenster auf der anderen Strassenseite beim abendlichen Sonnenuntergang…

View down #26
Ein Blick nach unten für eine ganz spezielle Bloggerin; sie sammelt massenweise Fotos von Kanaldeckeln, und hat auch diesen aus Rhodos von mir zugesandt bekommen. Dennoch zeige ich ihn für die Krümelmonster AG heute zum ersten Mal.
Deutlich erkennt man einen Hirsch. Seit der italienischen Besatzungszeit wird die Hafeneinfahrt von Rhodos-Stadt mit Statuen eines Hirsches und einer Hirschkuh begrenzt, die als neues Wahrzeichen gelten und der Legende nach dort stehen, wo sich im Altertum der Koloss von Rhodos befand.
FensterBlick #62
Jeden Dienstag möchte Vera Fenster sehen. Heute mal ganz kurz und bündig ein Fenster aus der Schweiz, höchstwahrscheinlich irgendwo in Zürich oder Rapperswil:

Leben mit Büchern #32
Jemanden über die Schulter schauen während er liest – kennt ihr das, oder macht ihr es selbst ab und zu?
Ich muss gestehen, dass ich immer neugierig bin, wenn jemand etwas liest. Weniger, weil ich mitlesen will, nein – aber um welches Buch es sich handelt, möchte ich gern wissen. Vielleicht lese ich es danach auch, oder kaufe es mir.
Diese Neugierde ist also mehr Information, denn stören möchte ich niemand beim lesen. Deswegen würde ich nie einer Person so direkt über die Schulter schauen, sondern nur versuchen, den Titel des Buches zu erhaschen. Und wie verhaltet ihr euch wenn jemand heimlich mitlest?

View down #25
Soweit die Füsse tragen…
…meinen Gatten tragen sie bald wieder nach Bad Wörishofen zum alljährlichen Schachfestival, zu dem sich auch in diesem Jahr wieder viele Schachgrößen angemeldet haben.
Dieser Blick nach unten zeigt den Barfusspfad im Kurpark von Bad Wörishofen, der zwischen den Spielen vielen Gästen zur Erholung dient.
FensterBlick #61
Lass die Sonne in dein Herz…lautete ein Song für den ESC 1987. Und da derzeit viel Sonne zu sehen ist, habe ich ein Bild aus dem Schwarzwald für Vera und euch – aufgenommen während einem Wochenende im Hotel Roter Bühl.


Leben mit Büchern #31
Vom 05.12.86 bis zum 22.02.87 fand in München in der Kunsthalle der Hypo-Stiftung eine Ausstellung über den Hofjuwelier der Zaren „Fabergé“ statt. Zufällig war ich in München und betrachtete mir die Stadt. Plötzlich hörte ich einen lauten Alarm als ich die Theatinerstrasse entlangschlenderte. Dadurch wurde ich auf die Ausstellung aufmerksam. Während ich mich informierte, ertönte schon wieder ein Alarm. Nun wurde ich so neugierig, dass ich unbedingt diese Ausstellung sehen wollte. Ich habe es nicht bereut, im Gegenteil: es war die beste Ausstellung, die ich je gesehen hatte. Besonders die Eier von Fabergé waren von einer derartigen Fazination, dass ich mir – zurück in Heidelberg – den Katalog nachträglich bestellte.
Ein teurer Katalog, doch die Anschaffung hat sich gelohnt. Noch heute blättere ich gern darin, und erzähle Bekannten von dieser genialen Ausstellung. Fabergé – mein Beitrag für Kerki’s Bücherprojekt.
Alles für die Katz #6
Endlich waren die Kätzchen groß genug, um ihre Katzenmama zu verlassen. Wir hatten uns für einen Kater und eine Katze entschieden, da ich dachte, zwei Kater als spätere Freigänger könnten problematisch werden.
Wir tauften die beiden Tamai und Deva. Tamai bedeutet „das Leuchten der aufgehenden Sonne im Morgentau“, und Deva ist indisch und heißt „Göttin“.
Die zwei brachten reichlich Leben in die Bude – waren es doch unsere ersten Haustiere.
Anfänglich waren wir glücklich über unsere neuen Mitbewohner, die sich schnell einlebten. Hier z. B. bei der Fütterung (der Raubtiere): 
Doch während Tamai gleich stubenrein war, und eifrig die Katzentoilette benutzte, verweigerte Deva diese meistens und pisste lieber auf das Sofa im Arbeitszimmer. Selbst eine eigene Toilette im Arbeitszimmer gefiel ihr nicht. Stattdessen benutzen nun beide diese für ihr großes Geschäft, und Deva benutzte weiterhin das Sofa.
Auch sonst war sie ein richtiges Biest, das ihren Bruder oft ärgerte. Unsere Waschmaschine lief rund um die Uhr, das Sofa war mit Kunststofffolie abgedeckt – kurz gesagt: das Arbeitszimmer wurde zu einem riesigen Katzenklo. Wir wussten nicht mehr ein noch aus, und kamen in großen Stress wegen Deva. Daher entschlossen wir uns schweren Herzens – nach zehn Tagen – die Kleine wieder zurückzugeben.
Ein letztes Mal kuschelten die zwei im Körbchen, dann musste Deva zurück zu ihrer Mama und ihrem zweiten Bruder. Tamai durfte bleiben, und war sichtlich zufrieden, als seine Schwester ihn nicht mehr nerven konnte. Hatte sie ihn zum Schluss sogar dazu verleitet, ebenfalls auf das Sofa zu pissen.
Zum Glück vermisste er sie nicht, sondern ging wieder brav auf die Toilette im Bad; er wurde sogar schmusiger als zuvor.
Deva kam ziemlich schnell bei zwei Mädchen unter; sein Bruder zog nach Walldorf, und wurde von seinem neuen Besitzer „Rex“ gerufen. Ab und an macht dieser sogar „Urlaub zuhause“ bei seiner Mama, wenn sein Herrchen auf Reisen geht :). Unser Tamai hingegen braucht sein Zuhause nicht verlassen, denn er bekommt zweimal am Tag Besuch von den Catsitters – doch davon demnächst mehr!
