DND #30/2018

Für Ghislana zeige ich ein Foto von der Winterbepflanzung meiner Balkonkästen: hier ein Schneeball, Erika, und Astern, geschützt von Kiefern und Koniferen:

Balkonkasten mit Kiefern udn Koniferen

DND #29/2018

Fahnen am Hafen von Niendorf

Zu Beginn unseres Urlaubs an der Ostsee war das Wetter noch wild und rauher als Mitte Oktober. Viel Natur für Ghislana 😉

An der Mole von Niendorf Uns gefällt beides; und ich liebe es besonders, wenn die See stürmisch ist, dass man fast weggeweht wird.

Ein steife Brise herrscht eh erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben – wie man auf manchen Postkarten lesen kann!

Und an der Mole von Niendorf wird einem kräftig der Wind um die Nase geblasen; dazu spritzt die Gicht manchmal bis auf den Steg. Wenn man richtig angezogen ist, macht das auch nichts, besser wie zum Ende unseres Urlaubs als wir es bedauerten, keine Shorts mitgenommen zu haben…

 

DND #28/2018

Nach den Tieren zeige ich euch Baumbilder vom Timmendorfer Strand, ganz nach dem Motto von Ghislana: Mein Freund der Baum.

Bäume der Aalbek-nierdung

Beginnen möchte ich mit der Aaalbek-Niederung, einem Naturschutzgebiet mit Auwaldcharakter. Neben extensiv genutzten Grünland sieht man hier viele Kopfweiden, Bäume der Aalbek-nierdungsowie Gehölzinseln mit kleinflächigen Eichen-Hainbuchenwäldern (zum teil schon abgestorben) entlang der Aalbeek und Twerbek.

Die Niederung liegt nur wenig über Normalnull und ist durch die nahe Ostsee und den Hemmelsdorfer See sehr feucht. Bei Ostseehochwasser und wenn über einen längeren Zeitraum bei erhöhtem Ostseewasserstand das Wasser des Hemmelsdorfer Sees nicht abfließen kann, wird das Gebiet großflächig überflutet.

Bei unserem Spaziergang fanden wir auch diesen wunderschönen Hohlweg, bei dem die Bäume ein schützendes Dach im Laufe der zeit gebildet haben.

Blätter bis auf den BodenDoch auch im alten Kurpark von Timmendorfer Strand findet man herrlich Baumbestände: 1930 von Harry Maasz angelegt, enthält er noch viele Elemente aus seiner Entstehungszeit. Drei Teiche bilden das Herzstück, Bogenbrücken verbinden sie mit den ausgedehnten Wiesen- und Rasenflächen, denen eine vielfältige Baumlandschaft aus Trauerweiden, Kastanien oder Buchen kühlen Schatten spendet.

Bei manchen Bäumen hängen die Äste so tief bis auf den Boden, dass man ein Blätterhaus daraus machen könnte.  Es ist eine Wohltat durch diesen Park zu schlendern, und sich vom Trubel der Gemeinde Timmendorfer Strand zu erholen.

Trauerweide

DND #27/2018

Storch

Zum heutigen Naturdonnerstag von Ghislana zeige ich – wie versprochen – zwei weitere zutrauliche Vögel. Doch zuerst möchte ich euch den Orientalischen Weisstorch, oder auch Schwarzschnabelstorch vorstellen. Er gehört zu den bedrohten Arten, ganz im Gegensatz zu seinen Artgenossen, die bei usn wieder sehr oft anzutreffen sind.

Stelzvogel„1994 wurde der Bestand auf 2500 Vögel geschätzt. Als Gründe für den Rückgang des Bestandes werden Trockenlegung von Feuchtgebieten für die Landwirtschaft, Überfischung und Störung durch den Menschen genannt. Daher ist der Vogel in Russland, China, Südkorea und Japan geschützt.“ (c) Wikipedia

Bei dem hellgrauen Vogel weiss ich leider nicht, um wen es sich handelt. Ich konnte ihn aufgrund der Beschreibungen am Zaun nicht zuordnen. Vielleicht war er auch aus einem anderen Gehege herausgeflogen, denn die meisten Vögel können im Vogelpark frei fliegen; bleiben jedoch aufgrund des Nahrungsangebotes dem Revier und somit dem Park treu.Andenkondor Somit ist es schwer die Vögel zuzuordnen, wenn man sich nicht auskennt.

Anders war es bei dem weiblichen Andenkondor. Sie habe ich bereits vor Jahren durch den Zaun am Kopf gestreichelt, und auch diesmal kam sie sofort wieder nach vorn an den Zaun, um sich kraulen zu lassen. Ob sie mich erkannt hat?

Keine Ahnung, doch es ist erstaunlich wie zutraulich so ein großer Vogel sein kann, und wie liebesbedürftig er ist.

Es war wieder ein schönes Erlebnis in diesem Vogelpark die vielen verschiedenen  Vögel zu beobachten und zu bewundern, deswegn war ich diesmal auch gleich zweimal dort!!!

DND #26/2018

Marabu

Letzte Woche habe ich urlaubsbedingt den Naturdonnerstag von Ghislana vergessen; dafür habe ich heute ein paar tierische Impressionen aus dem Vogelpark in Niendorf mitgebracht:

Seriema

Besonders dieser Stelzvogel hat es mir angetan: ein Rotfussseriema, eine Vogelart, die im mittleren Südamerika vorkommt. Die Rotfußseriema erreicht eine Körperlänge von 75 bis 90 cm bei einem Gewicht von 1,5 kg. Der Schnabel ist rot, die hellgelben Augen kontrastieren mit der blauen, unbefiederten Haut rund um die Augen. Das obere Augenlid ist mit schwarzen Wimpern versehen. Die langen Beine sind lachsfarben. Die Schwungfedern sind schwarz-weiß gebändert. Der Schwanz ist lang und breit; seine Federn haben weiße Spitzen. (c) Wikipedia
Er war sehr zutraulich, und kam sofort an den Zaum zu mir. Ein Ehepaar meinte, dass er mich kenne, doch ich verneinte, und sagte, dass ich heute zum ersten Mal nach zwei Jahren wieder im Vogelpark bin – was sie überraschte, da sie versuchten den Vogel vor die Linse zu bekommen. Auch zwei weitere Vögel waren sehr zutraulich zu mir, doch davon berichte ich nächste Woche!

Papageien

DND #25/2018

Grosser Ahorn Heute möchte Ghislana wieder nur Bäume sehen, daher zeige ich einen schönen Ahornbaum zu zwei unterschiedlichen Zeiten: morgens und abends.

Er steht neben einer Galerie, deswegen schmückt ihn zusätzlich ein Kunstwerk, das ab und an ausgetauscht wird.

Da er an einer Strecke liegt, die ich oft abfahre, sehe und bewundere ich ihn mehrmals die Woche.

Leider steht er an einer vielbefahrenen Strasse, und muss gesund bleiben, damit er nicht der Verkehrssicherheit zum Opfer fällt…

Grosser AhornDies ist heutzutage oft ein Grund, um mächtige alte Bäume aus dem Stadtbild zu verbannen.

Aber ein kleiner neuer Baum braucht viele Jahre, um ein toller Sauerstoff- oder Schattenspender zu werden wie sein Vorgänger.

Daher sollte man sich mehr um Schutz und Erhalt von alten Bäumen kümmern, da diese für das Wohlbefinden in der Stadt unersetzlich sind – gerade, wenn die Sommer immer heisser werden….

DND #24/2018

Herbstlicher Balkon

Stattlicher BasilikumDer Herbst hat angefangen, dem sensationellen Sommer ein Ende zu setzen. Die Petunien sind verblüht, un haben Heidekräutern Platz gemacht. Heute jedoch hat sich der Sommer zurückgemeldet, und verwöhnte uns mit wärmenden Strahlen. Zwar war es am Morgen noch etwas kalt, doch in der Sonne wurde es zur Mittagszeit sommerlich warm, so dass man ohne Jacke im Strassencafé sitzen konnte – herrlich.

Stattlich hat sich ein panaschiertes Basilikum auf meinem Balkon entwickelt. Da ich es nicht zum essen verwendet habe, sondern nur zur Zierde, ist es sehr hoch gewachsen, misst über 60 cm Höhe, und wirkt richtig buschig und fest. Mal sehen, wann ihm die nächtliche Kälte zusetzt…Mein Beitrag für das Naturprojekt von Ghislana!