DND #19/2020

Der dritter Teil meiner Fotos für den Naturdonnerstag aus dem Wildpark Eulbach bei Michelstadt im Odenwald widmet sich heute den Wisenten, den europäischen Bisons. Der Unterschied zwischen den beiden Formen liegt vor allem in der Statur und der Dicke und Länge des Beinfells: Das Wisent ist schmaler und hat ein wenig längere Beine als der amerikanische Bison.

Wisent auf der Weide

Leider findet man sie bei uns noch sehr selten. Doch unter ökologischen Gesichtspunkten gäbe es genügend Platz für Wisente, denn dass eine Ansiedelung dieser Wildrinder problemlos erfolgen kann, zeigen Projekte in Mittel- und Osteuropa.

Mehrere Wisente liegen im Gras

Früher lebten sie in ganz Mittel-, West- und Südosteuropa. Lebensraumverlust und Landschaftszerschneidung für den Ackerbau, Abholzung sowie uneingeschränkte Jagd und Wilderei brachten sie an den Rand des Aussterbens. Seit 2013 ist der Wisent auch wieder im Rothaargebirge freilebend in Deutschland zu finden., und ich hoffe, dass diese prächtigen Tiere bald wieder auch an anderen Orten angesiedelt werden.

Wisente im Stall

DND #16/2020

Der Sommer macht momentan eine kleine Pause nach den heissen Tagen im August, doch vielleicht kommt ein sonniger Herbst.

Verwelkte Sonnenblume

Wir im Südwesten können sowieso nicht klagen, denn bei uns sind wir meist von der Sonne verwöhnt. Meine Sonnenblumen blühen zum Teil noch, andere sind bereits verblüht, und ich hoffe auf reichlich Samen für die Vögel.

Eine verwelkte Sonnenblume aus meinen Kübeln habe ich heute für den Naturdonnerstag ausgesucht!

DND #15/2020

Nach dem Feuerkolben und der Hummel, zeige ich euch heute ein weiteres Foto von unserem Besuch im Botanischen Garten Heidelberg.

Kohlweißling auf Lavendel

Diesmal ist es ein Kohlweißling für den Naturdonnerstag, höchstwahrscheinlich ein kleiner Kohlweißling, der bei uns recht häufig vertreten ist. Die letzten Jahre waren waren weniger Schmetterlinge zu sehen, doch in diesem Jahr kommt es mir vor, dass sie wieder mehr durch die Gärten und Wiesen flattern.

An einer Lavendelblüte hat er Nektar gefunden. Bei mir ist er Lavendel bereits verblüht, und an Maria Himmelfahrt habe ich einen Kräuterstrauß aus ein paar Blüten zum Verwhren gebunden und aufgehängt. So hat man noch lange etwas von dem tollem Duft des Lavendels.

DND #14/2020

Aronstab

Beim Besuch im Botanischen Garten Heidelbergs entdeckt man immer wieder Pflanzen, die man vorher noch nie gesehen hat. So auch beim letzten Mal, wo ich dieses Aronstabgewächs sah, und gleich fotografieren musste.

Es handelt sich um Arisaema franchetianum; diese Pflanze ist im nördlichen Myanmar und in den chinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou, Hunan, Sichuan sowie Yunnan verbreitet. (c) Wikipedia

Doch wie sieht, gedeiht sie auch im Farnwald des Botanischen Gartens ganz wunderbar. Sie ist sehr interessant gestreift, und fiel mir dadurch sofort ins Auge. Bin gespannt, ob sie Jutta auch gefällt?

DND #13/2020

Hummel auf Andenstrauch

Da wir dieses Jahr keinen Urlaub machen, versuchen wir so fot wie möglich die Gegend zu erkunden. Oder wir verbringen die Zeit an schönen Orten in Heidelberg. Einer dieser Lieblingsorte ist der Botanische Garten.

Dort herscht eine angenehme Ruhe und man kann dem städtischen Trubel entfliehen.

Dabei entdeckte ich letztens viele Hummeln auf einem Andenstrauch. Träge waren sie bei weitem nicht, sondern ziemlich emsig am Nektar sammeln – ideal für den Naturdonnerstag von Jutta!

DND #12/2020

Am Dienstag besuchten wir Freunde in Huttenheim, einem kleinen Dorf bei Phillipsburg. Nicht nur Corona verhinderte einen Besuch, auch im letzten Jahr fand sich nie ein Termin für ein Treffen.

Tisch voller Kakteen

Der Wetter war gnädig, und wir konnten im Freien in ihrem liebevoll angelegten Garten einen schönen Nachmittag verbringen. Wer mehr Bilder sehen möchte, folgt einfach dem Link auf Facebook, für alle anderen Freund*innen des Naturdonnertages gibt es nur ein Foto von einem Tisch voller Kakteen.

DND #11/2020

Am Wochenende haben wir mit unseren Nachbarn einen Ausflug nach Thüringen gemacht, der in Folge von Corona verschoben werden musste. Doch nun war es endlich soweit; unser Ziel hieß Wilhelmsglücksbrunn, dort gab es viele Motive für den Naturdonnerstag, doch ich habe mich wieder für ein Tierisches entschieden.

Strochennest auf der Scheune

Wilhelmsglücksbrunn ist ein ehemaliges Gut und ein Naturschutzgebiet in der Flur von Creuzburg im Wartburgkreis in Thüringen direkt am Werratal-Radweg. Früher war das Gut eine Saline und bereits Johann Wolfgang von Goethe war hier zu Gast.

Storch auf dem Nachbardach

In herrlicher Ruhe – ganz ohne Durchgangsverkehr – genossen wir die holundergetränkte Luft, und aßen im Biorestaurant lecker zu Mittag und tranken später noch Kaffee. Dabei konnten wir auch die drei Strochenpaare auf dem Gut bewundern, die eifrig ihre Jungen fütterten.

Storchenpaar auf dem Nest