DND #25/2018

Grosser Ahorn Heute möchte Ghislana wieder nur Bäume sehen, daher zeige ich einen schönen Ahornbaum zu zwei unterschiedlichen Zeiten: morgens und abends.

Er steht neben einer Galerie, deswegen schmückt ihn zusätzlich ein Kunstwerk, das ab und an ausgetauscht wird.

Da er an einer Strecke liegt, die ich oft abfahre, sehe und bewundere ich ihn mehrmals die Woche.

Leider steht er an einer vielbefahrenen Strasse, und muss gesund bleiben, damit er nicht der Verkehrssicherheit zum Opfer fällt…

Grosser AhornDies ist heutzutage oft ein Grund, um mächtige alte Bäume aus dem Stadtbild zu verbannen.

Aber ein kleiner neuer Baum braucht viele Jahre, um ein toller Sauerstoff- oder Schattenspender zu werden wie sein Vorgänger.

Daher sollte man sich mehr um Schutz und Erhalt von alten Bäumen kümmern, da diese für das Wohlbefinden in der Stadt unersetzlich sind – gerade, wenn die Sommer immer heisser werden….

Ich sehe Rot #30

Hupen an einem roten FeuerwehrautoTatü tata, die Feuerwehr ist da. Allerdings gab es in früheren Zeiten noch keine Sirene am Feuerwehrauto, und so musste man sich mit anderen Dingen bemerkbar machen.

Beim Landesfeuerwehrtag in Heidelberg sah ich viele historische Modelle von Feuerwehrautos, und entdeckte dabei diese Hupen.

Ob sie genutzt wurden, oder nur der Zierde dienten, weiss ich nicht, zumal sie schlecht zu bedienen waren. Aber für das rote Projekt von Anne machen sie sich gut 😉

Ich sehe Rot #29/2018

Jrote Schlauchbrückeeden zweiten Dienstag möchte Anne etwas Rotes sehen; diesmal habe ich für sie eine Schlauchbrücke der Feuerwehr ausgesucht. Schlauchbrücken werden meist von den Feuerwehren benutzt und bieten die Möglichkeit, Schläuche über Straßen oder Wege zu verlegen, ohne diese sperren zu müssen, und Fahrzeugen weiterhin eine Querungsmöglichkeit sicherzustellen. Auch Rollifahrer haben einen Nutzen davon, wenn auch die gezeigte Schlauchbrücke eine Einfache ist. Einfache Schlauchbrücken werden aus auf Gurten verschraubten abgeschrägten Vierkanthölzern hergestellt. Die Abstände der Kanthölzer sind dem Schlauchdurchmesser angepasst, aber ihre Querung ist selbst für mich anstrengend. Autos oder LKW’s haben weniger Probleme damit, dennoch ein Mittel zur Inklusion, um große Umzuge zu vermeiden!

Ich sehe Rot #28/2018

Kirchenfenster in rot
Für Anne zeige ich heute ein Kirchenfenster in der Heiliggeistkirche in Heidelberg: der Frankfurter Kunstprofessor Johannes Schreiter bekam 1981 den Auftrag, Entwürfe für zu erneuernde Kirchenfenster auszuarbeiten.  Aus sechs Entwürfen wurde aber nur einer realisiert, das sogenannte „Physikfensters“, das an den Atombombenabwurf auf Hiroshima erinnert. Es zeigt, über einer großen, kraterartigen Brandzerstörung in der rechten unteren Ecke, die Formel e=mc² von Albert Einstein, sowie das Datum des Abwurfs. Ergänzt wird es durch zwei in gotischer Schrift die geschriebene Bibeltexte:  2. Petrusbrief 3.10 und dem Prophetenbuch Jesaja 54,10. Das Fenster ist in Rot gehalten, der Farbe des Heiligen Geistes dem auch die Kirche gewidmet ist. In der Fensterspitze ist er als rotweißer Pfeil abgebildet, der vom Himmel in ein Herz fällt, das meint: Gottes Geist kommt vom Himmel herab in die Herzen der Menschen.

DND #20/2018

Sonnenblumen

Wieder ein ganz aktuelles Foto für Ghislanas Naturprojekt: Sonnenblumen im Schrebergarten in Kirchheim. Nicht meiner, aber die Sonnenblumen lächelten mir zu, und sprachen: „Fotografier uns, und zeige allen wie schön wir sind!“

Sonnenblumen

DND #18/2018

Für Ghislana habe ich heute wieder etwas tierisches ausgesucht: den Kurzbesuch einer Hummel auf unserer Terrasse während ich gerade am gießen der Blumen war (deswegen nur in Handyqualität):

Hummel

Hummel

Hummel

DND #4/2018

Heute habe ich mal wieder Zeit zum Stöbern in meinem Archiv, und somit für den Naturdonnerstag von Ghislana. Dabei stieß ich auf einen moosigen Beitrag aus dem Jahre 2010. Damals entstanden im Frühjahr nachfolgende Bilder auf dem Bergfriedhof in Heidelberg.

Moosbedecktes Grab

Der Bergfriedhof liegt im Süden Heidelbergs auf einem nach Osten hin ansteigenden ehemaligen Weinberggelände am Nordende des Stadtteils Südstadt, er grenzt an die Weststadt und an den Gaisberg. Der Friedhof ist konfessionsübergreifend, ein Teil der Anlage ist auch als jüdischer Friedhof ausgewiesen. Der Friedhof umfasst insgesamt über 17.405 Grabstellen, das gesamte Wegenetz hat über 20 Kilometer Länge.

Moosbedeckte Kapelle

Moos           Laub

 

 

 

 

 

 

 

Blick in die Rheinebene

Schön ist der alte Baumbestand und die vielen alten Grabstätten, darunter Gräber von vielen Persönlichkeiten die auf dem Heidelberger Bergfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, wie z.B. Reichspräsident Friedrich Ebert, der Dirigent und Komponist Wilhelm Furtwängler, der Dichter und Literaturwissenschaftler Friedrich Gundolf, die Chemiker und Forscher Robert Bunsen und Carl Bosch, der Chirurg und Krebsforscher Vincenz Czerny, der Astronom Max Wolf […], der Staats- und Völkerrechtler Georg Jellinek, der Rechtswissenschaftler Oskar von Bülow, der Soziologe Max Weber, der Priester Alfons Beil, die Dichterin Hilde Domin, der Architekt, NS-Rüstungsminister und verurteilte Kriegsverbrecher Albert Speer und viele weitere.

Leben mit Büchern #42

Bücher werden zu Deko-Objekten, konnte man letztens in der Zeitung lesen. Viele haben eine optimale Verwendung für ihre alten Bücher gefunden und gestalten daraus Möbel.

Einen solchen Sessel habe ich euch letztens gezeigt; doch heute gehe ich eine Stufe weiter: manche bauen sogar Häuser daraus.

Buchhandlung mit Büchern in der Hauswand

Zumindest optisch eine gelungene Täuschung, die ich gestern in Mannheim entdeckt habe, und gleich für Kerkis Projekt fotografieren musste.