FensterBlick #66

Fenster in Wismar Am Osterdienstag fahre ich für Vera’s FensterBlick mit euch wieder nach Wismar, um dort die städtische Badeanstalt zu besichtigen. Eine Badeanstalt für die Werktätigen….Inspiriert hat mich dazu ein Artikel in Spiegel online, der berichtet, dass die Gewerkschaften einen geänderten Schichtbeginn für die Werktätigen fordern. Warum der ganze Aufwand? Damit sie die Fussballspiele während der WM 2014 sehen können, denn diese fangen wegen der Zeitverschiebung erst sehr spät an; die Arbeitgeberseite überdenkt den Vorschlag….Und ich erübrige mir den Kommentar!

Alles für die Katz #8

Katzen setzen meistens ihren Willen durch und gelten daher als egoistisch, doch das stimmt nicht. Sie sind sehr soziale Tiere und verteilen großzügig Streicheleinheiten an ihre BesitzerInnen. Und manchmal bringen sie ihnen sogar Geschenke – selbst wenn die BesitzerInnen darüber nicht immer erfreut sind, und ihre Fellnasen dafür loben sollen.
Ratte
Solange die Geschenke nicht verfetzt, angefressen oder lebend in die heimische Wohnung gebracht werden, ist es kein Problem. Auch wenn sie komplett und ohne Spuren zu hinterlassen vertilgt werden, freut man/frau sich; doch leider ist dies nicht immer der Fall… Weiterlesen

Nostalgie #4

Heute mache ich mal wieder bei einer Zeitreise mit: zurück in die Kindheit und Jugend. Doro möchte für ihr Nostalgieprojekt unsere Kleidung aus dieser Zeit sehen. Hierfür habe ich in alten Fotoalben gestöbert und folgendes herausgepickt:
LederhosenAnfangen möchte ich mit (m)einer “Seppelhos’”, wie man damals sagte, und die ich mit Stolz trug.
Latzhose und Ringelpullover Danach kam die berühmte Latzhose mit Pullover. Bis dahin nahm ich kaum Einfluss auf meine Kleidung, welche meist schon getragen war, und mir von irgendwelchen Verwandten hinterlassen wurde. Ich denke dabei mit Schrecken an weisse Sandalen, welche damals nur Mädchen trugen… Samthose und Rolli Das zweite Bild zeigt mich in blauen Samthosen mit Schlag, die ich bereits selbst ausgesucht hatte, dazu einen Rollkragenpulli in Gelb, meiner Lieblingsfarbe. Nicht sichtbar die Schuhe: Stiefel mit hohen Absätzen (ca. 8 cm) – typisch für die Siebziger, sowie Clogs in allen Variationen. Ringelshirt und zweifarbige Cordschuhe
Ringelshirts und zweifarbige Cordschuhe waren ebenfalls en vogue; doch ich mochte es auch lässig z. B. im Wum-T-shirt und Schildkappe – yep, damals schon ein Muss.
Wum-T-shirt
Zur Discozeit kamen Biesenjeans in Mode, und ein Bundeswehrparka mit Deutschlandkennzeichen durfte natürlich im Kleiderschrank nicht fehlen. Nicht zu vergessen die vielen bunten Buttons ;). Die Mädchen trugen zu meiner Grundschulzeit Mini, meist Bananenröcke, später meist nur noch Jeans und Jeansjacken. Zwischendurch waren Rüschen in; ich selbst trug ein türkisfarbenes Hemd im Westernstil. Markenbewusst waren wir auch, denn in meiner Jugend favorisierten alle Sweatshirts vom italienischen Young Fashion-Anbieter Sasch und Jeans von Wrangler. Hier noch ein Bild von mir mit 16, aber ohne den markanten Schriftzug:
Sweatshirt
Latzhosen aus Jeans waren ebenfalls trendy, und Dank dem Filmhit “Flashdance” trugen wir die Shirts und Sweater verkehrtrum und schnitten die Ärmel raus….
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Leben mit Büchern #35

Für Kerki nehme ich euch heute mit in die Richard Hauser Bibliothek im Pfarramt der Jesuitenkirche Heidelberg.
Richard Hauser Bibliothek
Richard Hauser war Pfarrer der Jesuitenkirche (1943–1980), und zeitweise auch (bis 1957) als Hochschulpfarrer und danach als Dekan im Amt. Und als Zugabe gibt es noch ein zweites Bild, das einfach in solch eine Bibliothek gehört:
Bibel
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Hausnummern #6

Hausnummer 8Zu Beginn unserer Fussgängerzone in der Hauptstrasse befindet sich sich eine Buchhandlung, deren Hausnummer fast unauffällig in die vermilchte Türscheibe eingearbeitet ist. Da musste ich zweimal hinschauen, um die Acht als Hausnummer zu entdecken. Es ist wirklich interessant, wieviele verschiedene Arten und Darstellungen man von Hausnummern in Heidelberg zu finden sind. Mein heutiger Beitrag für Vera’s Projekt.