Trauriges Herz

Auf dem Maimarkt habe ich ein etwas anderes Montagsherz gefunden. Ohne Namen, denn es lag in einer Musteranlage für Grabanlagen. Der Tod gehört zum Leben.
Granitherz als Grabstein
Übrigens gab es neben den Mustergräbern ein Café im Zelt, wo viele Damen sich dem leckeren Kuchen und Torten widmeten, der dort angeboten wurde – könnte man eigentlich auch auf Friedhöfen anbieten…

Alles für die Katz #9

Schwarze Katze Alle 14 Tage möchte Sylvia von Jaellekatz Katzen sehen; rote, gestreifte, scharze oder Glückskatzen. Auch unechte Katzen dürfen es sein…

Ich habe mal wieder in meinem Archiv gestöbert, und diese schwarzbraune Katze auf dem jüdischen Friedhof in Worms gefunden. Nach der Weissen vom letzten Katzenbeitrag ist dies ein starker Kontrast; sie war auch ziemlich struppig und sah nicht so gepflegt aus wie die weisse Katze, die sich Zugang zu unserer Wohnung verschafft hatte. Sie hat sich wohl im Sand und Laub gewälzt, und sah dementsprechend dreckig aus.
Schwarze Katze
Mein Mann sieht das ja nicht – er spürt nur die Zuneigung, welche ihm die Katze zuteil werden lässt.
Schwarze KatzeKopfkraulen ist natürlich immer das Schönste für eine Katze…
Schwarze Katze
Aber dennoch ist auch Vorsicht geboten…
Schwarze Katze
…denn aus einem schmusigen Spiel wird schnell eine bissige Katze!
Schwarze Katze

Der Natur-Donnerstag #3

GlyzinienstammSchon zum dritten Mal ruft Jutta dazu auf, Fotos aus Flora und Fauna zu zeigen – Der Natur-Donnerstag! Jutta freut sich auf schöne Landschaften, Gärten, Blumen oder Tiere, die uns vor die Linse kommen. Natur in jeglicher Form.

Ich habe zum Einstieg ein Foto der urlaten Glyzinienstämme aus dem Hermannshof in Weinheim. Seit 1925 wachsen sie dort, und haben seither sagenhafte Formen gebildet. Hier z. B. ein riesiges Loch. Zum Vergleich wie dick die Stämme sind, füge ich noch ein Foto bei, wo mein Mann die Form ertastet.
Gatte ertastet den Stamm
Wer ebenfalls schön oder interessante Naturbilder hat, darf diese gern bei Jutta verlinken und zeigen.
Natur-Donnerstag-Logo

Blümchenbloggerei

Gestern haben den letzten schönen Frühlingstag genutzt, und am Nachmittag spontan einen Kurztrip nach Weinheim gemacht, um mit unserer Freundin Christine den dortigen Hermannshof zu besuchen.
Glyzinien
Neben den hunderten von Tulpen beeindrucken die herrlich duftenden chinesischen Glyzinien im Laubengang.
Glyzinien
Seit 1925 wachsen sie in diesem Garten, und bilden inzwischen ein spannendes Geflecht von Stämmen. Etwas später blühen die längeren Blüten der japanischen Glyzinien.
WildapfelEin Wildapfel stand ebenfalls in voller Blüte, und lockte viele Bienen herbei. Doch die größte Aufmerksamkeit gilt derzeit den üppigen Tulpen, die in den verschiedensten Farben und Formen ihre Schönheit präsentieren. .
Tulpen
Mich interessieren alle Blumen und Pflanzen; z. B. die oppulenten Blätter der Artischocken, die mit ihren silbrigen Blättern ein richtiger Eyecatcher zwischen den Tulpen sind.
Artischocke
Fast alle Besucher fotografieren die Tulpen mkit ihren Smartphones oder Pads; dazwischen Profifotografen mit Stativ und riesigen Objektiven…
gelbe Tulpen
Das leuchtende Gelb der Tulpen buhlt mit ihren elganten Schwestern in Weiss, Lila und Dunkelrot. Als letztes öffnen sich im Frühling die Blüten der fast schwarzen Tulpen “Queen of the night”. Mir gefallen besonders die weissgrünen Tulpen:
Grüne Tulpen
Fazinierend ist auch eine ganz besondere Spezie unter den Bäumen: der Taschentuch- oder auch Taubenbaum, der sogar bei Frau Waldspecht im garten gedeiht!
Taschenbuchbaum
Den Hermannshof habe ich vor Jharen durch sie kennengelernt, und wir sind leider viel zu wenig dort, obwohl er für uns mit der OEG gut zu erreichen ist – von der Steigung in Weinheim vom OEG-Bahnhof zum Garten einmal abgesehen…