DND #12/2020

Am Dienstag besuchten wir Freunde in Huttenheim, einem kleinen Dorf bei Phillipsburg. Nicht nur Corona verhinderte einen Besuch, auch im letzten Jahr fand sich nie ein Termin für ein Treffen.

Tisch voller Kakteen

Der Wetter war gnädig, und wir konnten im Freien in ihrem liebevoll angelegten Garten einen schönen Nachmittag verbringen. Wer mehr Bilder sehen möchte, folgt einfach dem Link auf Facebook, für alle anderen Freund*innen des Naturdonnertages gibt es nur ein Foto von einem Tisch voller Kakteen.

Ich sehe Rot #7/2020

Buch "Heidelberger Geheimnisse"

Im SWR gibt es eine Reihe „Expeditionen in die Heimat“; diesmal hiess es „Heidelberg für Fortgeschrittene“. Und obwohl man in Heidelberg, gibt es Orte und Dinge, die man noch nicht kennt.

Beispielsweise die „Heidelberger Geheimnisse“, welche den Leser*innen allerhand Interessantes über Heidelberg vermittelt. Sei es eine Inschrift, Löcher in Türen oder Grabsteine vor einer Kirche, die beiden Autor*innen wissen alles, und machen Lust, die Dinge zu erkunden.

Dieses Wissen kann ich dann dem nächsten Besuch weitergeben, besonders wenn es Heidelberg Unkundige sind ;). Der Einband leuchtet herrlich Rot!!!

DND #11/2020

Am Wochenende haben wir mit unseren Nachbarn einen Ausflug nach Thüringen gemacht, der in Folge von Corona verschoben werden musste. Doch nun war es endlich soweit; unser Ziel hieß Wilhelmsglücksbrunn, dort gab es viele Motive für den Naturdonnerstag, doch ich habe mich wieder für ein Tierisches entschieden.

Strochennest auf der Scheune

Wilhelmsglücksbrunn ist ein ehemaliges Gut und ein Naturschutzgebiet in der Flur von Creuzburg im Wartburgkreis in Thüringen direkt am Werratal-Radweg. Früher war das Gut eine Saline und bereits Johann Wolfgang von Goethe war hier zu Gast.

Storch auf dem Nachbardach

In herrlicher Ruhe – ganz ohne Durchgangsverkehr – genossen wir die holundergetränkte Luft, und aßen im Biorestaurant lecker zu Mittag und tranken später noch Kaffee. Dabei konnten wir auch die drei Strochenpaare auf dem Gut bewundern, die eifrig ihre Jungen fütterten.

Storchenpaar auf dem Nest

Ich sehe Rot #6/2020

Rotes Marmeladenbrötchen

Heute möchte Anne wieder Rotes sehen; ich bin zwar noch immer aud der Suche nach roten Dingen, dennoch fand ich per Zufall etwas Geeignetes.

Letztens waren wir nach langer – coronabedingter – Zeit wieder zu einem Frühstück bei einer guten Freundin eingeladen. Dabei gab es köstliche Kirschmarmelade, die ich sofort verewigt habe. Gemeinsam mit der Tomate habe ich ein schönes spontanes Fotomotiv für Annes Projekt!

Das Treffen mit Freund*innen und Theater, sowie den Sport habe ich während des Lockdowns sehr vermisst. Jetzt vermisse ich eher wieder die Ruhe, welche um einem herum war, und die morgendliche Stille…

DND #10/2020

Kibitz

Für den Naturdonnerstag von Jutta nehme ich euch heute wieder mit in den Luisenpark. Nachdem wir das letzte mal die riesigen Karpfen bestaunt haben, wird es heute etwas zierlicher: zum einem der grazile Säbelschnäbler und zum anderen den eher etwas gedrungenere Kibitz.

Zwar sind die beiden nur eine Randerscheinung im Park, doch ich finde, dass sie auch eine Erwähnung wert sind. An verschiedenen Stellen rund ums Pflanzenschauhaus finden Besucher Vogelvolieren, in denen es Allerlei zu entdecken gibt.

Säbelschnäbler

Berühmt ist der Luisenpark aber für seine vielen Störche:, so zählte der Park dieses Jahr 82 Jungstörche in 44 Nestern. Mit dieser stolzen Zahl blicken die Parkbetreiber auch dieses Jahr wieder auf eine bemerkenswerte Nachwuchsschar bei Meister Adebar.

Doch auch andere Vögel kommen gut im Luisenpark zur Geltung: neben einer Wellensittichvoliere warten Silcher und Ibise in einer großen Freiflugvoliere auf staunende Besucheraugen: Waldrappe, Eulen, Papgeien, Flamingos und Kraniche in Volieren und Gehegen laden zum Beobachten und Studieren der gefiederten Gesellen ein. Die Liste ist lang und bietet für jeden Vogelfreund oder -freundin spannende Erlebnisse.

DND #9/2020

Saftige Wiesen und Felder

Anfang Juni haben wir coronabedingt einen Spaziergang im Naturschutzgebiet Unterer Neckar gemacht, denn wir wollten an Pfingsten Menschenmassen meiden. Und tatsächlich waren an diesem Tag dort weniger Menschen unterwegs als an anderen Orten, wo wir normalerweise entlang laufen.

Kühlende Hohlwege

Wir wohnen zwar schon lange hier, doch am Neckar nach Edingen sind wir noch nie gelaufen. Es ist eine beliebte Strecke für Radfahrer, und somit war der Weg auch die meiste Zeit sehr rollifreundlich geteert. Nur wenige Stellen mit Kieseln oder Sand!

„Beim Unteren Neckar zwischen Heidelberg und Mannheim mit Auen und Vorländern handelt es sich um eine einzigartige Flusslandschaft im Ballungsraum mit Inseln, Kies- und Sandbänken, Flach- und Stillwasserbereichen, Altarmen, Prall- und Gleitufern, reichstrukturierter Vegetation und artenreicher Tierwelt.“ (c) Wikipedia

Altneckararme

Und wie man auf den Fotos für Juttas Naturdonnerstag sehen kann, finden man dort herrliche Wiesen, Altneckararme und sogar angenehm kühle Hohlwege. Wir waren so angetan, dass wir uns vorgenommen haben, bald den nächsten Abschnitt zwischen Edingen und Seckenheim zu erlaufen 😉 .

Ich sehe Rot #5/2020

Rote Rosen

Alle 14 Tage möchte Anne etwas inRot sehen; leider ist Rot nicht meine Farbe, und dies merke ich auch, wenn ich meine Fotos jedesmal nach roten Dingen durchsuche. Es fällt mir echt nicht leicht, rote Dinge zu finden, die spektakulär genug wären, um hier gezeigt zu werden. Und in unserem Haushalt finden sich kaum rote Sachen….

Ich muss für das Projekt einfach mehr in meinem Umfeld draussen schauen, was Rot ist, und diese Dinge dann fotografieren, sonst komme ich in Nöten und kann nur Blümchenbilder (wie heute) posten! Dieses Foto entstand bereits im Mai 2020.

DND #8/2020

Großer Karpfen

Letzten Montag waren wir im Luisenpark in Mannheim, nachdem er lange geschlossen hatte, und man die herrlichen Blumenrabatten und Blüten nur Online bewundern konnte.

Doch neben den Blumen und Bäumen leben im Luisenpark auch viele verschiedene Tiere: Störche und andere Stelzvögel, Enten und Gänse, Pfauen und Pinguine, welche in der besuchergunst ganz vorne stehen. Doch diese können momentan nicht besucht werden, da der Andrang zu groß wäre.

Doch sehr beliebt sind auch die großen Karpfen im Kupferweiher, die man beim Gondolettafahren bestaunen kann. An wenigen Stellen kann man auch ganz nah ans Wasser, und so kamen natürlich gleich ein paar neugierige Gesellen herangeschwommen.

Sich sonnende Schildkröten

Und auf einem Steine sonnten sich Schildkröten, die früher einmal hier ausgesetzt wurden, und sich inzwischen gut vermehrt haben – ideal für den Naturdonnerstag von Jutta.